brennnesselig gekext

IMG_3508

nein, das sind KEINE Macarons… die sind leicht, zart und voll zuckrig süss.

Aber es sind richtig knusprige Kexe mit Biss, Kraft und Gewicht geworden, denn da habe ich  Brennnesselblättermehl und Brennnesselfrüchte (samen) rein gebacken. Grundzutaten sind  Butter, Dinkelmehl und Zucker und ach ja net zu vergessen a paar gute Bäuerinnenhennen-goggelen.

Wenn ich sie ein paar Minuten weniger lange gebacken hätte, dann wären sie wahrscheinlich weniger hart geworden, aber wie pflegte mein Tata zu sagen: was hart zu beissen ist, ist gut für die Zähne. Und soooo hart sind sie ja auch wieder nicht geworden.

Und für die „Weichheit“ habe ich sie mit ein bissl Schokofüllung aufgepeppt. Leider habe ich keine Ganache gemacht, weil ich es nicht geschafft habe Rahm (Sahne) zu kaufen. So habe ich mit der guten 60%igen Zotter Kuvertüre, guter Kakaobutter und ein bissl Marbelehöini (Fichtenspitzen-selbergekochthonig) eine geschmackliche gute, aber festere Creme gerührt und die Kexe damit gefüllt und jeweils 2 zusammen-schokoladet. Mal schauen, ob diese Kexe morgen nachmittag meinen Kursteilnehmern schmecken.

Advertisements

Mosper(Vogelbeeren)-Apfel-Kompott

Der Moschper-Baum, der Vogelbeerbaum, Sorbus aucuparia, gehört eindeutig zu meinen Lieblingsbäumen und das seit Jahren.

Im Winter mit seinen eindeutigen wunderbaren graugepelzten Knospen, die mandelig riechen und schmecken, im Frühling mit seinen holunderähnlichen Blüten und im Herbst mit den von Weitem sichtbaren roten Frucht“Dolden“.

Mit den Beeren kann man so einiges machen. Früher hat man statt Preiselbeeren oft Vogelbeeren eingekocht. Sie sind zwar bitterer, aber genauso gesund.

In meinem Kochbuch habe ich auch 2 Rezepte drinnen stehen: karamellisiert und getrocknet und wenn man diese noch schokoliert hat man kleine Mini-Pralinen.

Die karamellisierten Beeren kann man pur so naschen – Vitamin C-Paketchen… in Strudel packen, statt der picksüssen Weimerlen (Rosinen, Weinbeeren).

Und dieses Jahr war ich schneller als die Vögel und hab von meinem Hausgarten-Vogelbeer-Baum endlich mal mehr Beeren ergattern können und hab deshalb Kompott gekocht, gemischt mit Äpfeln aus meinem Garten (James-Greeve, Gravensteiner, Jakob-Fischer) wurde es wunderbar fein-bitter-fruchtig.

Rezept? Hm bei mir schwierig, weil ich es über-happs gemacht habe. Das heißt pi-mal-Daumen. Ca. 1,5 kg gezupfte und gewaschene Vogelbeeren mit 1 kg Äpfeln und ca. 750 – 1000 g Zucker zu Kompott gekocht. Heiß in sterile Gläser gefüllt.

Probiert mal so ein paar Beeren auf Dessertcreme zu geben, so als Aromakick… oder zu einem Omeletten(Pfannkuchen)…oder zu Naturjogurt… oder..???

Muss man probiert haben. mjammmm – i könnt mi einilegn.

Mama.Torte.2018

Oh, lang habt ihr nichts mehr von mir gehört… ich hatte eine bewegte Zeit in den vergangenen Sommermonaten. Ich habe meine Arbeitsstelle, die ich fast 25 Jahr hatte aufgegeben um … ja was denn nun?… Ich bin selbständig geworden und bald wird mein „Baby“ schlüpfen: ich werde mein 1. Tee- und Kräuterhaus eröffnen Mehr dazu in ein paar Tagen.

Heute habe ich diese feine Torte für meine liebe Mama gemacht. Ein Klassiker aus meiner Backstube: grüner Biskuit gefüllt mit einer samtigen Jogurt-Mousse mit Brombeer-Gelee und viiiielen essbaren Blüten dekoriert.

Meine Mama hat sich sehr gefreut und ich weiß seit heute definitiv woher meine Liebe zu säuerlich-süßem Dessertkreationen stammt. Meine herzensgute Mama liebt Zitrone – so wie ich… herrlich….

Das Rezept dazu stammt aus meinem Kochbuch, nur statt den Kornelkirschen hab ich wieder mal Brombeere für das Gelee verwendet.

Schaut mal rein in mein Büchlein…ihr werdet staunen was man da alles kochen und backen kann mit natürlichen Aromen, gewonnen aus Kräutern und Früchten aus Garten, Wald und Wiese.