Spargelsalat mit Blüten

2019 spargelsalat

Zum heutigen Start ind die warme Zeit hatte ich so richtig Lust auf schnelle und gute Küche:

Ich hatte noch 3 grüne und 2 weiße Spargelstangen, die habe ich geschält und in Stücke geschnitten, die Spitzen beiseite gelegt. Dann gings in den Garten zum blühenden Grünkohl und habe flugs ein paar Blüten und Knospen abgezupft. In der Wiese noch ein paar Gänseblümchen mitgehen lassen und alles auf einem Teller angerichtet.

Vom gestrichen Besuch der Lanener Bäuerinnen war noch ein bissl Gartenkresse-Mousse übrig und so habe ich mir 3 Nocken geformt und mit auf den Teller gegeben.

Ein bisschen Brennnessel-Salz, ein paar Tropfen feinsten Balsamico und bestes Olivenöl darübergeträufelt und im Sonnenschein Stück für Stück genossen.

Das Gartenkresse-Mousse ist eine Variation des Giersch-Mousse aus meinem Buch.

3 Blatt Gelatine,,
1 Hand voll  Gartenkresse
150 g Ricotta oder Topfen
100 g Sauerrahm
300 g Sahne
2 EL Zitronensaft
1/2 Knoblauchzehe
1 TL Senf
Salz
Pfeffer

Quark oder Ricotta mit allen Zutaten ausser der Sahne mixen. Gelatine erwärmen bis sie sich auflöst. 1 EL der Masse unterrühren und dann unter die restliche Masse verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Kühl stellen.

 

Werbeanzeigen

Pilzige Gerstsuppe

IMG_3836.jpg

Gerstsuppe ist hier in (Süd)tirol eine ganz typische Speise. Sie wärmt und sättigt und schmecken tut sie (mir) – und wie.

In eine gute Gerschtsuppe kommt normalerweise geselchtes Schweinefleisch(Stelze oder Rippe), Karotten und auch Sellerie. Jeder Haushalt hat so sein Rezept von der Mutter übernommen.

Ich habe heute eine fleischlose, ganz andere Gerschtsuppe gekocht: mit Wald“fleisch“. Selbst gesammelt, getrocknet und sicher schon 2-3 Jahre im Glas sicher aufbewahrt.

Gestern abend hab ich nun ein paar getrocknete Pilze mit Wasser übergossen und bis heute abend eingeweicht. Und eigentlich wollte ich Risotto machen, aber aus Mangel an richtigem Reis hab ich, flexibel wie ich bin einfach Bio-Rollgerste genommen.

1 Zwiebel klein geschnitten, in Öl kurz angedünstet, die abgetropften Pilze und die Rollgerste dazu gegeben. Alles ein paar Minuten auf dem Herd unter Rühren erhitzt und mit dem Pilz-Einweichwasser und Extrawasser aufgegossen. Köcheln gelassen bis die Gerste gar ist, mit Verner Knofl-Öl aromatisiert und leicht gesalzen. Fertig ist/ war sie und ich sag euch: sooo guuuut. So mag ich die Pilze glatt auch essen.

brennnesselig gekext

IMG_3508

nein, das sind KEINE Macarons… die sind leicht, zart und voll zuckrig süss.

Aber es sind richtig knusprige Kexe mit Biss, Kraft und Gewicht geworden, denn da habe ich  Brennnesselblättermehl und Brennnesselfrüchte (samen) rein gebacken. Grundzutaten sind  Butter, Dinkelmehl und Zucker und ach ja net zu vergessen a paar gute Bäuerinnenhennen-goggelen.

Wenn ich sie ein paar Minuten weniger lange gebacken hätte, dann wären sie wahrscheinlich weniger hart geworden, aber wie pflegte mein Tata zu sagen: was hart zu beissen ist, ist gut für die Zähne. Und soooo hart sind sie ja auch wieder nicht geworden.

Und für die „Weichheit“ habe ich sie mit ein bissl Schokofüllung aufgepeppt. Leider habe ich keine Ganache gemacht, weil ich es nicht geschafft habe Rahm (Sahne) zu kaufen. So habe ich mit der guten 60%igen Zotter Kuvertüre, guter Kakaobutter und ein bissl Marbelehöini (Fichtenspitzen-selbergekochthonig) eine geschmackliche gute, aber festere Creme gerührt und die Kexe damit gefüllt und jeweils 2 zusammen-schokoladet. Mal schauen, ob diese Kexe morgen nachmittag meinen Kursteilnehmern schmecken.