Roter Reis mit grünem Frühlings“gmias“

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Ich habe kürzlich so einen speziellen roten Reis, natürlich bio und fair angebaut gekauft. Den hab ich heute gekocht und dazu habe ich separat verschiedenes grünes Frühlings-Gmias (Gemüse) gedünstet und unter den Reis gemischt.

Ihr wundert euch sicher, was das im oberen Bild ist… einige kennen diese Samen, andere nicht. Es sind die grünen Eschen-Samen, die dieses Jahr sehr zahlreich an diesen wunderbaren prächtigen Bäumen hängen.  Da konnte ich nicht vorübergehen und hab mir bei einem Baum, der sehr pflückfreundlich gewachsen ist ein paar Büschel geholt.

Und ja die sind essbar oder verräucherbar. Heute habe ich sie aber zum Essen verwendet. Ich habe sie von den Stängelchen befreit und mit Frühlingszwiebeln, Zucchini, Zuckerschoten in Olivenöl leicht angebraten und mit wenig Wasser gegart.

Tja, ein bissl Sauerrahm-Butter vom Feinsten unter und Parmesankäse darüber gegeben und genossen. Das war für mich die Eschen-Samen-Ess-Premiere.

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Giersch-Mousse vom Feinsten

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Frühlinszeit ist Wildkräuterzeit = auch Gierschzeit – also auf in den Garten und frischen und feinsten Giersch oder auch Guck-durch-den Zaun, weil er wirklich oft durch den Zaun guckt, zupfen.

Und weil wir die Wahl der Qual bzw. die Qual der Wahl (hihihi) haben, holen wir uns  Blätter vom Giersch: ⅔ davon sollten junge frisch-glänzende haben, ⅔ davon sollten junge frisch-glänzende und ⅓ größere mittelalte Blätter sein und bitte samt Stängel, denn gerade im Stängel, so wie bei der zahmen Petersilie, sind viele ätherische Öle, also Geschmack drinnen.

Also 2 Hände der Kräuter sollte man kurz waschen, vorsichtig trocken schütteln und dann mit  150 g Ricotta oder Quark und 100 g Sauerrahm, Salz, Pfeffer, bissl Senf, Peperoncino, Knoblauch und evtl. 2-3 Blätter vom Bärlauch, bevor er blüht fein mixen. 3 Blatt Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, im Wasserbad vorsichtig erwärmen bis sie flüssig wird, mit 2 EL der  Giersch-Quark-Masse temperieren, und dann zur restlichen Masse geben, gut mixen. Dann 200 – 300 g Sahne steif schlagen und unter die Masse vorsichtig unterziehen. In eine Schüssel füllen, mit Deckel verschließen und im Kühlschrank ein paar Stunden kühlen lassen.

Man kann nun Nocken abstechen und auf Teller mit Salat (oder ohne) anrichten. Dazu selbst gebackenes Brot reichen und – einen Blick auf den Garten mit dem Giersch werfen und diese schöne grün-frische Frühlingszeit gaumenmässig und augenmässig voll genießen.

Grüner Biskuit-Traum im Blütenrausch

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Mein grüner Biskuit ist mittlerweile in meinem Familien-Freundes- und Bekanntenkreis schon fast „legendär“. Und bei jeder meiner Buchvorstellungen bringe ich auch gerne wieder eine süsse Kreation mit, wo ich den Biskuit mit einbauen kann.

Er ist einfach sehr sehr locker und nich trocken. Ich werde dann immer wieder gefragt wie ich so einen Biskuit hinbekomme, ob ich Zusätze rein tu oder gar so eine neu-moderne Biskuit-Fertigmischung mit Geling-Garantie verwende (was den Hausfrauen/männern, alles so eingeredet wird, dass  nur mit so einer Fertigmischung ein guter Biskuit gelingen kann… fuuuuuurchtbar…. weil furchtbar chemisch unnötig).

Mein Geheimnis: Geduld und ein 1-2 Dinge auf die man achten sollte.

Mein selber entwickeltes Grüner-Biskuit-Teig-Rezept (übrigens in meinem Buch stehen sogar 2 Biskuitteig-Varianten drinnen mit 4 bzw. 6 Eiern – beide gelingen gleich gut.)

4 Eier M (raumtemperiert) von glücklichen Hennen

130 g Roh-Rohrzucker Bio

4 -5 EL Vogelmierensaft

1 Schuß Vanilleextrakt (selbst gemacht aus Bio-Vanillestangen und Wodka)

1 kräftige Prise Ursalz

160 g helles Bio-Dinkelmehl (oder 130 g Dinkelmehl + 30 Bio-Maisstärke)

Ganze Eier ohne Schale mit Zucker, Vogelmierensaft, Vanilleextrakt, Salz mindestens 10, besser noch 15 Minuten volle Pulle schaumig rühren. Ich habe eine Küchenmaschine, die das für mich erledigt, während ich dann folgendes vorbereite:

Backofen auf 180 °C  Ober-Unterhitze vorheizen

Eine Schüssel auf die Küchenwaage stellen, ein Sieb hineingeben und Tara auf 0 stellen. Mehl so abwiegen und dieses dann das 1 Mal in die Schüssel sieben. Beiseite stellen.

Backblech leicht mit Wasser benetzen und mit Backpapier belegen. Durch das Wasser klebt das Papier schön dran und verrutscht nicht mehr.

Mit einem 2. Backblech verfahre ich genauso.

Wenn die Eier-Zucker-Masse so richtig flauschig fest ist, die Rührschüssel aus der Küchenmaschine drehen und das Mehl nun das 2. Mal direkt über die Masse sieben. Mit einem Schneebessen gut unterheben und auf das 1. belegte Backblechack geben. Gleichmässig aufstreichen und ab damit in den Backofen. Etwa 8-10 Minuten backen. Wenn der Biskuit anfängt leicht zu bräunen kontrolliere ich mit der Hand ob dieser sich noch klebrig anfühlt bzw. noch zu weich ist, dann lass ich ihn noch 1-2 Minuten drinnen. Das ist Erfahrungssache, das muss man einfach öfters üben, dann geht das immer besser.

Sobald die Biskuitplatte richtig gebacken ist nehme ich das Backblech aus dem Ofen und stelle dieses neben das 2. vorbereitete Backblech. Ich nehme dann die Biskuitplatte an 2 Backpapierzipfeln aus dem 1. Backblech und mit Schwung lege ich sie mit der Teigseite nach unten auf das 2. Backblech. Benetze die Papieroberseite und decke es mit einem Küchentuch für etwa 3 Minuten ab. Dann nehme ich es wieder weg und ziehe vorsichtig das Backpapier von der Teigplatte ab. Das abgezogene Papier lege ich mit der anderen Seite wieder auf die Teigplatte, lege das Küchentuch wieder darüber und lass sie dann abkühlen.

Ihr könnt wie auf dem Foto eine Wickeltorte mit Holunderblütencreme  machen oder mit einer Waldmeistercreme oder einer klassische Erdbeer-Sahne füllen… lasst eurer Kreativität freien Lauf und genießt diese feine Süssigkeit.