Sonntags-Nachtisch bunt-bunter-am buntesten

Mayday…mayday… und griastenk.. heute möchte ich euch teilhaben lassen am heuten mittäglichen Sonntags-Nachtisch. Die Cremen sind dabei low-carb, sprich mit Birkenszucker gesüsst. Ihr seht auf dem Tellerchen folgendes:

Blüten-&Kräutercreme mit Mieze-Schindler-Erdbeeren, Wilder-Spinat-Bömbchen (cakepops) mit Holunderblütencreme, mit der auch die Taglilie gefüllt wurde. Kräuter-Matcha-Waffel mit Schwarzbeercremenocke und ein weiteres Bömbchen geteilt & gefüllt mit beiden Cremes. Dieses letztere Bömbchen schaut aus wie ein ruuunder Macaron, aber die Konstistenz ist nicht so luftig-zart, aber auch nicht sooo zuckersüss oder es könnte auch als süsser Burger durchgehen…   fällt einem von euch ein richtig toller neuer Name ein???? Los schmeißt euer Hirnschmalz ein und schreibt mir eure Ideen… das wird der neue Renner nach Macaron, Cruffin, Cakepops etcetera… oder was meint ihr???

das Rezept für dieses kleine grün-weiß-lila Bömbchen ist naturalmente in meinem Buch. Zu finden unter: WilderSpinat-Birkenblätter-Kuchen…  ich wünsch euch noch einen guten Start in eine neue Sommerwoche…

 

Ich brenne für dieses Süppchen…

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Heute vormittag habe ich frische Brennnesseln im Garten gesammelt und dann habe ich ein Süppchen (Gemüsebrühe*Kartoffeln) gekocht und dann mit den frischen Brennnesselspitzen fein aufgemixt… Ja, sage ich zu diesem (gar nicht) brennenden Süppchen… das ist ein wahrlich sonntägliches Essen. Und dazu habe ich ein paar richtig fein schmeckende Knospen- und Blütenkrapfen gebacken aus Schnittlauchblüten, Wiesenbocksbartblüten und -knospen in Kräuterteig. (Variation des Rezeptes in meinem Kochbuch)  mmmhhhhhh  ich schwelge immer noch ganz , Genießerin, wie ich bin.

Übrigens: Der Wiesenbocksbart hat sich in meinen Garten angesiedelt.. ist das nicht schön?! Ich freue mich so….

Spargelduett mit wilden Extras

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Mai ist Spargelzeit. Und auch ich hatte Lust auf dieses edle Gemüse. So gab es   nun ein Spargel-Duett mit extra-wilden Zutaten, wie ich es mag:

ein Spargelsüppchen mit frischen Lindenblättern, die  sich gerade aus ihrer Knospen winden und danach

*Cannelloni der besonderen Art: Spargel im guten-Heinrich-gebettet und umwickelt mit wildgrünen Nudelteig, mit einer knusprig-nussig-wilden Kruste (u.a. mit Haselnüssen und Brennnesselfrüchten) mit ein bisschen zu viel an Röstaromen.

Die Spargelsuppe habe ich so gekocht: die abgeschnittenen unteren Abschnitte von den geputzten Bund Spargel mit Frühlingszwiebel sowie 2 geschälten und gewürfelten Kartoffeln in Wasser weich kochen, mit 1/2 Tasse guter carrageenfreier Sahne aufgießen, fein pürieren, durch ein Sieb streichen und mit Salz abschmecken. In heißen Tellern servieren und mit frischem Grün dekorieren, wie z.B. frischen Lindenknospen.

Das Rezept zu den Wilder-Spinat-Spargel-Cannelloni findet ihr in meinem Kochbuch:

„Die gute  Landkräuterküche“ , erschienen am 4.4.2016 im Löwenzahnverlag.

Als Dessert gab es ein Tässchen feinsten  schwarzen Arabica-Espresso von der Kaffeerösterei „Kuntrawant“ mit ein wenig Milch dazu, bei uns hier bekannt als Macchiato (Kurzform für caffé macchiato)

Das war ein richtig feines Frühlings-Duett, um nicht zu sagen ein Gedicht…