Schlichter Reis und Gemüseragout

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Nach der Schlemmzeit schmeckt so ein weißer Reis vorzüglich… dazu verschiedenes Wurzelgemüse würfelig geschnitten und mit Zwiebel und Knoblauch weich gedünstet. Mit Kräutersalz gutem Leinöl  aromatisiert dazu noch ein paar angebratene Kräuterseitlinge. So einfach, so schlicht, so gut.  Ein guter Einstieg in das frische Jahr!

Und mein 1. Beitrag 2015 von mir für den tierfreitag.

Gemüsebrühe im gesunden Farbenrausch

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Und heute noch mein letzter Beitrag im Jahre 2014 zum tierfreitag:

Eine farbenprächtige gesunde Gemüsebrühe in rot-lila mit Einlage aus: Gemüsestreifen (Lauch, gelbe Karotten, lila Karotten, Selleriewurzel, Selleriestange, Weißkohl), Wakame-Algen  und Midolline-Nudeln, die fast ausschauen wie Reis.

Da ich seit bald 10 Tagen an einem Magen-Darm-Dings herumlaboriere, köchle ich mir am abend gerne was Leichtes wie so ein Süppl, denn: A Sippl fürs Krippl (Krippe, Körper) tuat olm guat!

Die Nudeln habe ich separat gekocht und sobald sie gar waren dann abgegossen und dann auf den Suppenteller verteilt.

Die Algen werden 5 Minuten eingeweicht und dann ebenso in den Teller verteilt, dann mit der Gemüsebrühe und den Gemüsestreifen aufgegossen.

Tja und die Farbe in der Suppe stammt von den lila Karottenstreifen, die ich in der Brühe samt den anderen Gemüsestreifen gegart habe, denn ursprünglich war die Brühenfarbe so, wie man sie halt kennt: bräunlich-ockerfarben.

Das nenne ich mal eine wundersame Farbenverwandlung, denn diese appetitliche Farbe ist schon ein Augenschmaus, oder?

Von Quitten und Scheinquitten… ich bin begeistert

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Was tut frau, wenn sie nur wenige Quitten (Cydonia-Art)  hat, aber so viel wie möglich daraus zaubern möchte… kulinarisch gesehen? Mit anderem Obst mischen…. wie bereits hier im vorherigen Artikel geschrieben, habe ich Quitten mit wilden Äpfelchen zu einem Mus und zu Saft verarbeitet…. Und diese Woche hat meine Bäuerin-Schwester mir eine Kiste voll von schönen großen Schein- oder Zierquitten ins Büro gebracht… huhhh, was soll ich aus sooo vielen Früchten machen, hab ich zuerst gedacht…

Ja die Früchte der Scheinquitten (Chaenomeles-Arten) sind essbar, wenn man sie wie die echten Quitten zuerst kocht. Sie gehören auch zu den Rosengewächsen und sie blühen im frühen Sommer ganz wunderbar. In Nordeuropa gibt es auch eine Art, welche Zitronenquitte oder auch „Cido“ genannt wird, dessen Früchte nennen sie die nordischen Zitronen, weil sie viel Vitamin C haben und auch recht sauer sind, da kann man sich die Zitronen sparen… mmmh.. ich als „Sauer-macht-lustig-Geschmack-Mögerin“ wäre das genau die richtige Frucht im Garten. ;-), wenn ich nicht schon eine liebe Lieferantin hätte (dankbar).

Ach ich schweife wieder ab mit meinen Gedanken…  was also tun mit diesem ungewöhnlichen Obst?  Mal flink in den Obstkorb zuhause geschaut: ja da sind ja noch die letzten echten Quitten und ein paar wilde Äpfelchen… rein in den Topf mit allen drei Obstarten… Quitten und Scheinquitten habe ich natürlich vom Kernhaus befreit… alles klein geschnitten und auf meinem geliebten Holzherd nur in reichlich Wasser weich gekocht. Die Früchte durch die flotte Lotte gedreht und mal gekostet… huiiii sauuuuuuuer… wäre ein anderer da gewesen um mein Gesicht zu sehen, der hätte losprusten müssen vor lauter Lachen…..  Mensch Meier das war dermaßen sauer, fast zu viel des Guten…. und ich mag sauer… also rein mit ein wenig sugar, Baby… gedacht – getan… esslöffelweise (!) untergerührt und immer wieder nachgekostet, damit es nicht zu süss wird… jawohl… mjammi…

Hey nächstes Jahr kommt mir ins normale Quittenmus keine Zitrone oder Limette mehr, ich säuere es einfach mit Scheinquitten, das ist regional und natur pur, ungespritzt, bio… köstlich…

Und jetzt weiß ich auch was ich mit einem Teil der Scheinquitten mache: Säuerungsmittel auf Vorrat im Glas! Ich bin begeistert von dieser Idee…. und werde sie in den nächsten Tagen umsetzen…

Und aus dem Quitten-Scheinquitten-Mus werde ich ein Quittenbrot zaubern, als süsse Beigabe für meine Patenkinder…. statt der üblichen Zuckerlen im Sackl… 😉