Grüner geht immer – wieder ein grünes Kraftpaket im Glas

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grüner geht immer mehr… bei mir zumindest ist das so. Modemässig hab ich mich schon grün eingedeckt – herrlich. Und die Wiesen werden langsam grüner. Und die ersten Bäume im Tal zeigen einen leichten grünen Hauch – oh wie ich das liebe, dieses erste zarte Grün im Frühling. Jedes Jahr kommt es mir vor wie ein kleines Wunder, wenn die Pflanzen ihr Winterkleid abstreifen, die Pflanzensäfte aktivieren und ergrünen. Der Sonne entgegen strecken um mit ihrer Hilfe Energie zu produzieren. Dieser komplizierte Vorgang wird Photosynthese genannt und ihr habt sicher davon gehört. Kleine Photovoltaikanlagen – aber ECHTE GRÜNE KRAFT. Ohne Umweltverschmutzung oder großem Energieverbrauch (da vorher keine PV-Platten etc. produziert werden müssen). Pflanzen sind echte Vorbilder für uns!

Und dieses grün. Dieses Pflanzengrün ist nicht nur schön anzuschauen. Diese grüne Farbe ist gesund für unsere Augen. Wer viel am Bildschirm arbeitet oder liest sollte zwischendurch einen Blick ins Grün werfen – das entspannt!  Ausserdem können wir dieses Grün auch essen. Nicht alles – aber einiges. Man muss es nur kennen. Wer von Euch im Garten, oder in einer naturnahen Wiese grün von der Vogelmiere, Giersch, Brennnessel, Löwenzahn entdeckt – bitte zugreifen. Zwei Händevoll pro Person reichen für ein Glas oder einen Salat.

Eine liebe Nachbarin hat mir gestern einen Sack voll Vogelmiere geschenkt. Sie arbeitet im Tal drunten als Gärterin in einem Biobetrieb und da gedeiht sie im Glashaus ohne Ende. Die wilde Vogelmiere. Und sie muss gejätet werden, damit Platz für die zahmen Pflanzen ist.

Als ich gestern Abend nach Hause kam und den Sack voll GRÜNEM GOLD gesehen habe – hat mein Herz einen Holperer gemacht vor Vorfreude. Schnell habe ich die Kräuter gewaschen und verarbeitet.

Ich habe z.B. reichlich Vogelmierenpesto gemacht. Ein Glas davon hab ich der edlen Spenderin heute Morgen nach unserer gemeinsamen Bahnfahrt geschenkt. Geben und nehmen – das ist sehr wichtig, finde ich.

Und danach habe ich mir ein Glas frisch gepressten grünen Saft gegönnt. Dieses Mal mit 1 reifen Banane und 1 Apfel. ooooooooh das war was Feines ….
Mehr … mehr … davon……. halt – langsam. Ein Glas ist genug pro Tag. Zuviel ist auch vom gesunden Saft nicht gesund.  Der Körper kann eh nicht so viele  Vitamine, Vitalstoffe, Mineralstoffe auf einmal aufnehmen, also jeden Tag ein bisschen ;-).

Und so ein Saft  ist auch noch tierfreitag-geeignet. Na dann!

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Sommer im Glas

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Gestern wollte ich eigentlich das vorgestern beschriebene Dessert machen, welches ich öfters schon gemacht habe (mit Früchten der Saison) , aber es hat mich wieder mal überkommen was Neues zu probieren:

Also hab ich Erdbeeren frisch gepflückt und mit Basilikum im Glas vereint…

 Erdbeer-Basilikum-Creme im Glas

Mascarpone (250 g)

Jogurt (400 g)

3 Limetten

75 -100 g Puderzucker (Augenmass – und zum Nachschmecken)

1 Handvoll wilde Erdbeeren

3 Handvoll zahme Erdbeeren geputzt

1 halbe Handvoll Basilikumblätter (locker nicht gepresst)

Mascarpone, Jogurt, Limettensaft, Basilikum und Puderzucker im hohen Mixer pürieren.

Abschmecken evtl. nachsüssen. Die halbe Masse dieser grünen Creme in Gläser füllen, dabei die Gläser schräg über ein Brett platzieren, damit die Creme schief im Glas bleibt.

Die zahmen Erdbeeren in den Mixbecher zu der anderen Hälfte der Creme geben und wiederum fein pürieren. Evtl. abschmecken und mit Hilfe eines Esslöffels die rosa Creme über die grüne geben dann kann man die Gläser wieder gerade hinstellen und evtl. restliche Creme noch einfüllen. Mit den wilden Erdbeeren garnieren, kühl stellen und als Dessert servieren. Vor dem Servieren noch je ein Basilkumblättchen dazu geben.

Ich kann jedem diesen grün-rosafarbenen Cremetraum empfehlen. DAS ist SOMMER im Glas!

Ich habe ein Gläschen eingefroren und heute Mittag  probiert: genehmigt 🙂  Absolut empfehlenswert – es schmeckt nicht nach Pizza oder „Caprese (Tomaten-Mozzarella)“ – Wild-zahm-Kräuter-Ehrenwort!

Der grüne Kraft-Saft

grüner Kraft-Saft

Landkräuter

Jetzt grünt es so richtig und blüht im Garten und in den Wiesen. Jetzt ist es Zeit hier heroben in den höheren Lagen die Kraft der wilden Pflanzen in den Saft zu packen.

Für so einen grünen Kraft-Saft (Smoothie) braucht es wenig:
Grüner Kraft-Saft

Pro Person 1 – 2 Handvoll grünes Kraut einer Sorte oder gemischt wie z.B. Brennnessspitzen, Frauenmantelkraut, Spitzwegerichblättchen usw. mit Gänseblümchenblüten, Margeritenblüten, Thymianblüten – ganz nach Geschmack
150 g Wasser (geht auch halbe-halbe mit Apfelsaft)
1 EL Orangensaft, Limettensaft oder Zitronensaft, wer es saurer mag – alternativ: Sauerampferblätter
1/2 Apfel (oder Banane, Birne)

Alles zusammen in einen Mixer geben und ruck-zuck fein aufmixen. In ein schönes Glas geben und ganz langsam genießen – Schluck für Schluck.

Wenn man sortenreinen Kräutersaft macht, erschmeckt man die individuellen Geschmäcker natürlich besser und findet dann heraus, welches einen am Besten schmeckt. Wenn man mischt ist das nicht so, dafür ist es oft ausgewogener im Geschmack. Einfach ausprobieren, das ist das Beste.

Vitamine pur – so bleibt man in der Spur!