Giersch-Mousse vom Feinsten

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Frühlinszeit ist Wildkräuterzeit = auch Gierschzeit – also auf in den Garten und frischen und feinsten Giersch oder auch Guck-durch-den Zaun, weil er wirklich oft durch den Zaun guckt, zupfen.

Und weil wir die Wahl der Qual bzw. die Qual der Wahl (hihihi) haben, holen wir uns  Blätter vom Giersch: ⅔ davon sollten junge frisch-glänzende haben, ⅔ davon sollten junge frisch-glänzende und ⅓ größere mittelalte Blätter sein und bitte samt Stängel, denn gerade im Stängel, so wie bei der zahmen Petersilie, sind viele ätherische Öle, also Geschmack drinnen.

Also 2 Hände der Kräuter sollte man kurz waschen, vorsichtig trocken schütteln und dann mit  150 g Ricotta oder Quark und 100 g Sauerrahm, Salz, Pfeffer, bissl Senf, Peperoncino, Knoblauch und evtl. 2-3 Blätter vom Bärlauch, bevor er blüht fein mixen. 3 Blatt Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, im Wasserbad vorsichtig erwärmen bis sie flüssig wird, mit 2 EL der  Giersch-Quark-Masse temperieren, und dann zur restlichen Masse geben, gut mixen. Dann 200 – 300 g Sahne steif schlagen und unter die Masse vorsichtig unterziehen. In eine Schüssel füllen, mit Deckel verschließen und im Kühlschrank ein paar Stunden kühlen lassen.

Man kann nun Nocken abstechen und auf Teller mit Salat (oder ohne) anrichten. Dazu selbst gebackenes Brot reichen und – einen Blick auf den Garten mit dem Giersch werfen und diese schöne grün-frische Frühlingszeit gaumenmässig und augenmässig voll genießen.

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