Grüne Niggilan

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Niggilan? Was ist das denn? Fragt sich jetzt so mancher Nicht-Puschtra! Niggilan, das ist eine Ur-Puschtra-Spezialität aus süssem-schweren Germteig. Im Ur-Rezept stecken Mehl, Milch, Eier, Zucker, Germ, Rum, Vanillemark und a bissl Salz drinnen. Man kann auch ein Stückl Butter in den Teig packen.

Das Rezept hab ich von meiner Mama und ich hab es natüüüürlich vergrünisiert, sprich mit Vogelmierensaft gefärbt.

Der Teig darf nicht zu fest sein und ruhen bis er sich verdoppelt hat. Dann rollt man den Teig portionsweise mit ein bisschen Mehl, damit der Teig nicht anpickt (klebt) zu Strängen und schneidet einfach Stücke ab. Ich bevorzuge kleinere dünnere Stränge und kleinere Stücke (ca. 2 cm breit).

Im Topf erhitze ich bestes Bratöl und backe dann die RohTeiglinge portionsweise heraus bis sie rundherum gold-bis hellbraun sind. Innen müssen sie halt schon durch sein, das muss man dann zuerst mal testen (und kosten) und evtl. mit der Hitze hinauf- oder hinunterfahren. Wenn das Öl zu heiß ist, dann werden die Niggilan zu schnell braun und innen sind sie roh, das ist nicht gut und auch nicht gesund.

Die fertig gebackenen Niggilan hebe ich dann aus dem Öl und lege sie auf Küchenrollenpapier oder einem Küchentuch, damit das überschüssige Öl aufgesaugt wird.

Serviert werden die Niggilan eigentlich mit Glühwein oder heißem Zuckerwasser. Aber auch trocken sind diese Krapfen vooooollleee guat!