Spargelduett mit wilden Extras

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Mai ist Spargelzeit. Und auch ich hatte Lust auf dieses edle Gemüse. So gab es   nun ein Spargel-Duett mit extra-wilden Zutaten, wie ich es mag:

ein Spargelsüppchen mit frischen Lindenblättern, die  sich gerade aus ihrer Knospen winden und danach

*Cannelloni der besonderen Art: Spargel im guten-Heinrich-gebettet und umwickelt mit wildgrünen Nudelteig, mit einer knusprig-nussig-wilden Kruste (u.a. mit Haselnüssen und Brennnesselfrüchten) mit ein bisschen zu viel an Röstaromen.

Die Spargelsuppe habe ich so gekocht: die abgeschnittenen unteren Abschnitte von den geputzten Bund Spargel mit Frühlingszwiebel sowie 2 geschälten und gewürfelten Kartoffeln in Wasser weich kochen, mit 1/2 Tasse guter carrageenfreier Sahne aufgießen, fein pürieren, durch ein Sieb streichen und mit Salz abschmecken. In heißen Tellern servieren und mit frischem Grün dekorieren, wie z.B. frischen Lindenknospen.

Das Rezept zu den Wilder-Spinat-Spargel-Cannelloni findet ihr in meinem Kochbuch:

„Die gute  Landkräuterküche“ , erschienen am 4.4.2016 im Löwenzahnverlag.

Als Dessert gab es ein Tässchen feinsten  schwarzen Arabica-Espresso von der Kaffeerösterei „Kuntrawant“ mit ein wenig Milch dazu, bei uns hier bekannt als Macchiato (Kurzform für caffé macchiato)

Das war ein richtig feines Frühlings-Duett, um nicht zu sagen ein Gedicht…

 

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