Meine 1. Fougasse

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So sie ist gebacken worden. Auch von mir: die Fougasse. Eine Brotspezialität aus Frankreich. Mit viel Kruste und relativ wenig Krume.

Ich habe einen Vorteig aus 100 g Dinkelmehl Type 630, 50 g frisch gemahlenem Vöraner Roggen, 2 g frischem Germ und 1 Tasse warmen  Wasser am Vorabend gemacht und dann über Nacht im Kühlschrank reifen lassen.

Am nächsten Vormittag habe ich dann zum Vorteig nochmal 500 g helles Dinkelmehl, 250 g Wasser und 120 g Buttermilch, ach ja und weitere 5 g frische Germ dazu gegeben und rasch mithilfe eines Kochlöffels einen  nicht sehr homogenenTeig gerührt. Nach einer 30minütigen Rastzeit habe ich 12 g Salz mitHilfe der Hände untergeknetet. Die Schüssel mit einem Deckel versehen und bei Raumtemperatur so lange gehen gelassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Inzwischen kann man die Küche einem Frühlingsputz unterziehen bei einer schmissigen Musik, eine flotte Sohle auf dem Parkett ,  dem larchenen Riemenboden oder einem anderen Boden hinlegen und dann, ja dann kann man sich wieder dem Teig widmen:

Zuerst die Bleche mit Backpapier belegen, und den relativ feuchten Teig auf eine mehlierte Arbeitsfläche kippen. in 4 Portionen teilen und mithilfe von wenig Mehl zu runden Teiglingen kurz schleifen, damit der Teig sich entspannt.  Nach 10 Minuten Entspannung jede Kugel leicht zu einem Viereck dehnen und mit der Teigkarte einschneiden, dabei darauf achten, dass man nicht ganz an den Rand schneidet. Die Löcher bzw. Schlitze vorsichtig dehnen und mit Schwung auf das Backpapier geben. So mit den 3 anderen Kugeln weiter verwahren.

Nun den Backofen auf 230 °C aufheizen, Ober- Unterhitze, derwährend können die Brote noch ein wenig aufgehen. Sobald der Ofen knallheiß ist ein Blech hineinschieben und etwa 20 Minuten backen. Das Blech herausnehmen und das 2. Blech hineinschieben.

Es kann auch ein wenig länger gebacken werden, wer dünkleres röscheres Brot möchte. Ich hab es nicht gewagt, weil ein paar Innenstege des Brotes halt schon sehr dünn waren und ich keine verbrannten Stellen wollte.

Wie hat dieses Brot geschmeckt? Durch den geringen Roggenanteil und dazu die Buttermilch, hat das Brot eine feine rustikalere  Aromatik. Und wer gerne Kruste hat, na dem schmeckt dieses Ofenwerk ganz bestimmt.

Tja, und mein kleiner großer Bruder hat alleine 1 solches Brot verputzt, Stückchen für Stückchen… sein Kommentar: jo, des isch net letz  🙂

Also Nachbacken ist Pflicht! Zumindest für mich. Und vielleicht hast auch du Lust dazu?

 

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2 Gedanken zu “Meine 1. Fougasse

    • Ja mach das. Schmeckt ganz toll. Auch mit frischen Kräutern wie z.B. Petersilie, Löwenzahn, Giersch usw. im Teig… ich hatte nur mehr keine vorrätig und draußen liegt noch der Schnee. 🙂

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