Kürbis-Ricotta-Gnocchi

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In der letzten Schrot und Korn- Zeitung hab ich ein Bild samt Rezept für Kürbisgnocchi gesehen. Das ist mir gestern wieder eingefallen, da ich Kürbispüree noch vom Kuchen-Backen übrig hatte (Schokobrownie-Kürbispüree-Kuchen).

Ich hatte aber keine Lust noch Kartoffeln zu garen, also hab ich kombiniert: Ricotta-Gnocchi mit Kürbispüree im Teig. Und diese Kombi hat gut funktioniert.

Das Rezept reicht für etwa 4 Personen:

Kürbis-Ricotta-Gnocchi

250 g Kürbispüree, 150 g Ricotta, 2 Eier, 50 g Parmesankäse gerieben, 1/2 TL Gartenkräutersalz habe ich gut miteinander verrührt und dann mit geschätzten 100 -150 g Dinkelmehl verrührt. Alles etwa eine halbe Stunde rasten gelassen und dann mit weiterem Mehl (auf der Arbeitsfläche) Gnocchi daraus gemacht.

Achtung: Ja nicht zu viel Mehl verwenden, sonst werden die Gnocchi zu hart (gummiadlermässig), also lieber a bissl picketer (klebriger) lassen und auf mehlierten Brettchen legen, damit sie dort nicht kleben bleiben.

Inzwischen habe ich einen Topf mit Wasser auf den Herd gestellt. Ich bin dann schnell in den Garten geflitzt und habe ein paar Johannisbeer- und Pauline-Tomätchen (gelb) sowie ein paar Salbeiblätter geholt und zusammen mit ein paar Walnussviertel in Knoblauchöl bei nicht zu hoher Temperatur in einer Pfanne geschmolzen. Das kochende Wasser habe ich nun gesalzen und die Gnocchi hinein gegeben. Sobald sie an die Oberfläche getrieben sind habe ich sie dann mit der Schaumkelle heraus gehoben und zu den Tomaten in die Pfanne gegeben. Kurz vermischt, ein paar Brennnesselfrüchte (samen) darüber gestreut und auf Teller angerichtet. Parmesan durfte natürlich nicht fehlen und dazu gab es noch geschmorte Zwiebelchen (in Balsamico-Rotwein-Karamell).

Diese orangen Gnocchi waren echt richtig gut und werde ich nun auf meine Standard-Koch-Liste setzen. Endlich habe ich ein weiteres gutes Rezept zur Verwendung der Kürbisse. Diese Gnocchi schmecken mir nämlich besser als die klassische Kürbissuppe, von der kann ich nämlich höchstens 2 Teller pro Herbst  essen (obwohl ich ein kleiner Suppenkasper bin).

Einen Teil der Gnocchis habe ich übrigens eingefroren, damit ich bei Zeitmangel schnell was Feines kochen kann.

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2 Gedanken zu “Kürbis-Ricotta-Gnocchi

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