Entrecote vom heimischen Rind mit zahmen & wildem Wurzelgemüse

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Ich esse nicht jeden Tag Fleisch, aber hin und wieder mag ich es sehr gerne. Dabei habe ich den Vorteil, dass ich an der Quelle bin. Ich weiß, woher das Fleisch kommt und dass die Tiere gut gefüttert, aber vor allem gut behandelt werden. Bis zu ihrem Tod, ohne lange Transportwege. Dieses Fleisch zum Beispiel stammt von einem Tier, welches fast das gesamte Leben auf Schenna-Berg verbracht hat. Das ist eine halbe Stunde von mir zuhause entfernt. Der Bauer bringt die Tiere höchstpersönlich zu unserem Schlachthof und ist auch bei der Schlachtung dabei.

So ist es kein Wunder, dass das Fleisch zart ist und gschmackig. Dieses edle Schnitzel aus dem Rinderrücken geschnitten, habe ich nun in der Grillpfanne, 3 Minuten pro Seite  gebraten. Gesalzen und mit frisch gemahlenem schwarzen Bio-Pfeffer gewürzt. Dazu habe ich Wurzeln aus meinem Garten als Beilage serviert:

Junge rote und weiße Zwiebeln, Karotten in lila, hellgelb, gelb-orange-lila und Löwenzahnwurzeln (die kleinen Stücke auf dem Fleisch). Das ganze Wurzelgemüse habe ich geputzt und entweder halbiert, in Scheiben geschnitten und in wenig Salbeiöl auf beiden Seiten angebraten. Mit wenig Wasser aufgegossen, leicht gesalzen und etwa 3 Minuten sehr sanft gegart, so dass sie noch richtig bissig waren. Zwiebeln und Karotten waren leicht süss und die Löwenzahnwurzeln wild-fein-bitter.  So einfach und gut kann Essen sein – ohne viel Transportwege (ausser dem Salz und dem Pfeffer)…

P.S. das dreieckige Blatt hinter dem Fleisch ist ein Salbeiblatt.. schön, oder? Ich hoffe er ist winterhart, dieser Hübschling!

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