Apfel-Strudel mit ohne Rosinen, dafür mit Extrawildem Plus: Mosper

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Am Samstag habe ich für meine Familie einen gedeckten Apfelkuchen gemacht. Statt eines Apfelstrudels. Aber nicht nach Art Wiener Apfelstrudel, sondern mit Mürbteig, typisch hier für Südtirol. Gehaltvoller, süsser, länger haltbar (na ja, wenn man was übrig lassen würde 😉 ), im Gegensatz zum Wiener Apfelstrudel mit dem gezogenen Teig, denn dieser ist nur am 1. Tag knusprig und gut.

Zurück zu meinem Strudel, in Österreich würde man wohl Schlangerl dazu sagen….. : Eine Handvoll Teig war noch übrig und so hab ich für mich zuhause noch einen kleinen Apfelstrudel gemacht, mit ohne Rosinen, dafür mit karamellisierten Mosperbeeren (Vogelbeeren). Dafür habe ich noch die letzten Beeren vom meinem Vogelbeerbäumchen mit Hilfe des langen Holzrechens ergattern können, bevor die Vogelschar komplett alles abräumen konnte. Diese Beeren habe ich von den Dolden – eigentlich Scheindolden –  abgezupft, gewaschen, karamellisiert und trocknen lassen.

Und ein paar davon habe ich nun in das Strüdelchen gesteckt, für das wilde Herbe im Süssen. Die Äpfel (Golden Delicious und Gravensteiner) habe ich nur mit Mark der Bourbonvanille und meiner Gewürz-Mischung aromatisiert, also mit nicht mal 1/2 TL Zucker und ohne Brösel und auch ohne Nüsse.  Mit viel ohne, gell?! Aber diese Mosper… mit ihrem leicht herb-bitter-sauer-süssen Geschmack mit den mild-süssen Äpfeln … ich sage nur eines……… mmmmhhh

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