Schwarzplentener Riebl

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So einen schwarzplentener Riebl gibt es wohl so ähnlich in allen alpenländischen Tälern, wo der schwarze Plent, Buchweizen, Heidenmehl angebaut wurde und wird.
Es ist ein einfaches, nahrhaftes, schmackhaftes, schnelles Essen, das heute wieder richtig modern ist. Es wird gerne auf Almhütten, in Gasthäusern, auf Festen gekocht, so wie bei uns, im Chorstadele, beim Vöraner Stadelefest.
Rezept? Ohne Waage! Solche Rezepte liebe ich. Du auch? Oder wiegst du alles ganz penibel ab?

Pro Person für einen Schwarzplentenen Riebl nimmt man:

etwa 1 Tasse Milch (oder Wasser)

etwa 1/2 Tasse Buchweizenmehl fein

etwa 1/2 Tasse Buchweizenmehl grob

1 Ei

1/2 Apfel

1/2 EL Zucker (muss nicht sein)

1 Prise Salz

1 EL Öl

etwas Butter

Zwetschgenmarmelade (oder Grantenmarmelade)

Milch mit den Mehlen und dem Salz verrühren, Ei unterrühren. Apfel hineinreiben, evtl. Zucker dazugeben und verrühren. Falls der Teig zu flüssig ist noch ein wenig Mehl dazugeben, falls der Teig zu wenig flüssig ist, noch Milch dazugeben. Eine halbe Stunde rasten lassen.

In einer großen Pfanne (ideal wäre eine schwere Eisenpfanne, aber wer hat die noch zuhause?) das Öl erhitzen, richtig dick Teig hineingießen, etwa 1 cm hoch, und gut anbräunen lassen, Teig wenden, etwas anbräunen lassen und nun mit Hilfe von 2 Teigwendern das Omlett zerkleinern, etwa 1 EL Butter hinzufügen und nun so lange zerkleinern und wenden bis aus dem Omlett nichts mehr üblig ist und nur mehr kleine Teigstückchen sind, wie du das auf dem Foto vielleicht erkennen kannst. Auf alle Fälle sollte nichts mehr roh sein, alles rundum gut gebacken.

Heiß auf einen tiefen Teller mit reichlich Marmelade geben, a bissl Puderzucker fürs Auge drüber streuen und deinem Gast oder dir selber servieren. Dazu ein Glas Milch, passt richtig gut dazu.

 

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