Bruschetta mit Bergartischocke und extra-WILDES Plus

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Wieder war gestern ein heißer Tag – und ich musste, weil Gewitter angesagt waren in den Garten um Blüten (Kamillen, Ringelblumen, Malven), Kräuter (Ysop, Johanniskraut, Brotklee, griechischer Origano, Zitronenmelisse, Beifuss, Lavendel), Gemüse (Mangold, gelbe Zucchini),  Beeren (Stachelbeeren, schwarze Johannisbeeren) zu ernten.

Die Kräuter habe ich in die Darre zum Trocknen gelegt. Vorher habe ich die bereites getrockneten heraus genommen und verräumt. Das Gemüse gewaschen und in den Kühlschrank zur Weiterverarbeitung gelegt. Die schwarzen Johannisbeeren durch die Beerenpresse gedrückt und 3 kg Mark gewonnen welches ich portionsweise eingefroren habe, damit ich später daraus Kuchen, Marmelade oder anderes machen kann und mit den Schalen und Kernen habe ich einen Likör angesetzt. Die Stachelbeeren warten noch zugedeckt darauf von mir heute nach der Arbeit geputzt und weiter verarbeitet zu werden….

Tja. Gut, dass ich vorgekocht habe. Die Bergartischocken auf Südtiroler Boden gewachsen (nein, meine sind noch nicht soweit, aber in 1-2 Wochen), habe ich bereits am Samstag geputzt und in Salzwasser gegart.

So gab es gestern zu mittag ein feines leichtes schnelles Sommergericht. Einen Klassiker sozusagen… aber nur fast:

Bruschetta mit Bergartischocke und dem extra-WILDEN-Plus

ein paar Scheiben vom Brennnesselbrot in der Grillpfanne trocken rösten und mit einer rohen Knoblauchzehe einreiben. Beiseite stellen.

Vollreife Kirschtomaten (es gehen auch andere), Basilikum, den Rest der Knoblauchzehe mit Salz und wenig Olivenöl  im Minichef von T-ware klein häckseln (oder von Hand die Tomaten, Knoblauch und Basilikum klein schneiden und mit dem Öl und dem Salz mischen) und auf die Brotscheiben geben. Auf einer Platte zusammen mit den geviertelten Artischocken anrichten und mit extra-frisch-getrockneten Brennnesselsamen bestreuen… tataaaa….. das ist echtes „Superfood“ (gräusliges Wort) und „Fastfood“(noch gräusliger)…. wirklich mit viel gesunden Inhaltsstoffen die noch dazuschmecken  und schnell gekocht und frisch und eigentlich ein „slowfood“, denn man sollte so ein Gericht sehr langsam genießen, damit man die Aromen so richtig alle  herausschmeckt.

Und noch dazu ist dieses hier ein  „tierfreitag„-Gericht

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