Pfifferling-Risotto mit Giersch

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Am Sonntag sind mir im Wald ein paar Pfifferlinge  begegnet ;-). Ich habe gar nicht gesucht, wollte nur Menschen ausstellen, weil ich die Ruhe im Wald mit meinem treuen 4Beiner genießen wollte und zack … bin ich über die goldgelben Pilze fast hinein gefallen. Hätte ich sie stehen lassen sollen? Na, das konnte ich nun wirklich nicht. Ich hatte nur ein kleines Sackl mit, aber da hatte ich die 2 Handln voll schon Platz. Ich hab auch nicht weiter geschaut, sollen doch die anderen suchen.

Später, dann zuhause, habe ich sie noch ein wenig geputzt und in den Kühlschrank gelegt um sie am Montag dann zu einem feinen Risotto weiter zu kochen.

Gedacht – getan. So hab ich 2 – 3 kleine cipolline (Mini-Zwiebeln) gewürfelt, in wenig Olivenöl angeschwitzt, 2/3 der klein geschnittenen größeren Pilze confierte Knoblauchzehe und  Risottoreis mit in den Topf gegeben und alles kurz angeröstet. Mit heißem Wasser (geht auch Gemüsebrühe) aufgegossen und köcheln lassen. Ein paar mal umrühren, wieder mit Wasser aufgießen, bis der Risotto fast gar ist. Nun die restlichen kleineren ganzen Pfifferlinge in den Topf gegeben und alles fertig gegart.

Gesalzen und statt der Butter hab ich feines Olivenöl und geriebenen Asiago Mezzano (Hartkäse) untergehoben und zugedeckt etwa 5 Minuten ruhen lassen. Gierschblätter aus dem Garten geholt, grob gehackt und unter den Risotto gemischt. Es geht auch Petersilie, wenn du Giersch im Garten nicht hast oder nicht kennen solltest.

Giersch hat ein petersilienähnliches Aroma und kann vielseitig in der Küche genutzt werden. Dazu ein andermal…

Während der Risotto garte, hab ich noch ein paar Zucchinischeiben in der Pfanne gegrillt und leicht gesalzen. Die Zucchinischeiben und eine Portion Risotto auf Teller angerichtet.

Herrlich diese Wald- und Wildkräuteraromen auf dem Teller…

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