Frisch vom Garten und aus der Küche

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Nichts geht über einen frischen Salat. Damit meine ich nicht frisch gekauft, magari noch aus dem Packtl. Na na… damit meine ich frisch aus dem Garten…. gezupft, kurz gewaschen, auf Tellern angerichtet. Dazu ein paar Munatler (Radieschen) und ja: Erdbeeren namens Mieze Schindler auch aus Gärtnerins Paradies geerntet in Scheibchen bzw. Viertel geschnitten und auf Tellern schön „drapiert“… ein paar von den heuer sehr reichlichen Schnittlauchblüten darüber gestreut und mit feinem echten Balsamico und bestem Olivenöl und wenig Salz aromatisiert.

Und was liegt da in diesem herrlichen Salatbett? Junge Zucchinis gefüllt, jedoch noch gekauft im Dorfladen, denn auf die eigene Ernte muss ich noch ein paar Tage (Wochen) warten. Aber alles kann frau auch nicht immer haben ;-).

Zuallererst habe ich das Bett für  diese jungen zarten Zucchinis vorbereitet: Den Boden einer Lasagne-Glas-Backform habe ich mit  Tomatenscheiben ausgelegt, mit Olivenöl beträufelt und mit Thymian, Rosmarin und Salz gewürzt.

Die Zucchinis habe ich halbiert und  ein wenig ausgehöhlt, wobei ich den Rand links und rechts ausgespart habe und  mit (am Samstag wieder auf Vorrat selbst gekochtem) Ragout gefüllt und auf das Tomatenbett gelegt. Das ausgehöhlte Zucchini-Fruchtfleisch habe ich in Würfel geschnitten und mit auf den Boden gegeben. Und zuletzt habe ich noch ein wenig Parmesan darüber gerieben und ein paar Tropfen Olivenöl geträufelt.

Die Backform habe ich in den Ofen geschoben und in 20 Minuten bei 180 ° C gegart.  Und währenddessen, bin ich in meinen kleinen paradiesischen Garten gegangen um einiges zu ernten oder sammeln…..  Zum Beispiel Salate die ich vor 2 Jahren gesät, habe, die sich seitdem von alleine wieder aussähen, (weil ich die Pflanzen im Sommer blühen lasse und im Frühling nicht zu früh umsteche, bzw. mit dem Sauzahn umgrabe) und im Frühling von alleine wieder wächst: Forellenschuß (grün-rot-fleckige Blätter), Ochsenzungen(grüne und zungige Blätter), Teufelsohren(lange ohrige Blätter mit roten Spitzen) usw…. Von den Teufelsohren hatte ich heuer dermassen viel, dass ich meine halben Nachbarn und Verwandten damit beschenken konnte…. Hunderte von Pflänzchen, sind so eng aneinander aufgegangen – wahnsinnig schön anzuschauen – zu staunen. Mein gleimster (nächster) Nachbar, der Luis (der Schnee-schöpfende 😉 ) hat sich auch gewundert, was da in meinem Garten (meinem wilden 😉 ) so zeitig im Frühjahr da gewachsen ist…. Und jetzt wächst in seinem schönen (geordneten) Garten auch der wundervolle Schnittsalat namens Teufelsohren…. Geteilte Freude – doppelte Freude….

Die noch nicht tot-gegarten Zucchinis, auf dem herrlich-frischen Salat haben so herrlich sommerlich geschmeckt. Dazu die fruchtigen Tomaten…. so lässt sich der Sommer genießen…

 

P.S.: und ich bin jeden Tag froh, dass ich meinen kleinen feinen Garten habe….erdend, arbeitsintensiv, energiespendend, nahrungschenkend und noch viel mehr – einfach wunderbar….

 

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