Spargelchen mit Löwenzahnknospen

Jetzt gibt es immer mehr gartenfrische (regionale) Gemüse. Im Moment ist gerade Spargelzeit – da heißt es zugreifen beim Gemüsehändler, Gemüsebauern oder im eigenen Garten.

Ich muss noch, wie die meisten dieses edle Gemüse kaufen, denn im eigenen Garten wächst er zwar, der grüne Spargel, aber ernten darf ich erst in frühestens 2 Jahren. Die 1. Spargelsprosse hat sich jedoch bereits herausgewagt und erfreut mich ungemein.

Am liebsten kaufe ich den Spargel bei Maria, einer Unterlandlerin, die seit ein paar Monaten in Burgstall wohnt und ihren „Spargel-Stand“ oberhalb der Gärten von Trautmannsdorff betreibt. Von Anfang April bis Ende Mai.

Und ich liebe die dünnen Stangen, umso dünner umso lieber, da können die grossen dicken gerne zurück bleiben. Leider haben das mittlerweile auch andere mitgekriegt wie lecker die sind und ich bekomme nicht immer die dünnen grünen und weißen  Stängelchen.

Gestern haben mich zwei hübsche „ausgehungerte“ Mädels besucht. Sie sind den Berg hoch gelaufen und ich habe sie spontan zum kleinen Mittagessen eingeladen.

Serviert habe ich uns dreien folgendes:

Weiße Spärgelchen gekocht und angebraten und mit einem Hauch von Bärlauchbutter aromatisiert, dazu ein Sellerieschnitzel natur (auch gekocht und angebraten), Osterschinken und auch in Butterschmalz angebratene Löwenzahnknospen. Alles nur mit Salz gewürzt um den puren Geschmack richtig herausschmecken zu können – oh wie ich sie liebe – diese „übersichtlichen“ Essensgeschichten – ohne diese dicken Soßen (z.B. hollandaise). Ein purer Genuss!

Übrigens: diese feinen Knospen kann man so lange ernten, so lange sie noch am Boden „sitzen“ und geschlossen sind. Die 2 Mädels haben diese Wiesen-Leckerei gar nicht gekannt. Und es hat ihnen geschmeckt.

Als Nachtisch gab es dann noch ein (für den Ostersonntags-Brunch gemachtes aber dann zuhause vergessenes) „Nussnougat-Eis“ mit karamellisierten Kumquatscheiben. Die süsse schokoladige Cremigkeit und die leichte Bitterkeit der Zitrusfrüchtchen – ein Gaumenschmeichler der Luxusklasse!

Dieses Eis-Rezept hab ich von Jeanies „zuckerzimtundliebe“-Blog. Aus Mangel an gezuckerter Kondensmilch hab ich mir diese selber gekocht, was für eine langwierige Angelegenheit……. aber es hat sich absolut ausgezahlt!

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