Käsekuchen mit Kokos und Schwarzbeeren

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Ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren – es wird aber sicher nicht besser, denn die Gartenzeit hat auch begonnen und damit noch mal ein Stück mehr Arbeit und Freude! Aber ich poste heute über diesen äußerst gut gelungenen Kuchen, den ich letzte Woche für meine Nachbarin und Singkollegin E. gebacken habe. Sie wollte etwas Süßes zur  Chorprobe mitnehmen  und ihr wollen Kuchen einfach nicht gelingen. Da konnte ich nicht nein sagen….

So habe ich mich nach dem Backmarathon am 22.3.  abermals an den Backofen geschmissen. Am Dienstag abend habe ich bereits einen süssen Mürbteig vorbereitet und kühl gestellt. Jeder hat ja so sein Rezept und wer ein Basis-Backbuch zuhause hat kann da nachlesen, oder?

Am vorigen Mittwoch habe ich diesen Mürbteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausgerollt, einen kleinen Rand hochgezogen, ein paar Löcher in den Boden gemacht und ca. 10 Minuten im Backofen bei 160°C vorgebacken.

Inzwischen habe ich eine Fülle aus 250 g Mascarpone, 250 g Ricotta, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Vanilleessenz,  2 Eiern, 20 g Speisestärke, 1 Pr. Salz zusammengerührt und  3 EL Kokosflocken noch untergehoben,  auf den vorgebackenen Mürbteig gegossen, 3 Hände voll gefrorene Schwarzbeeren auf die Käsemasse verteilt und ab ging es mit ihm in den heißen Backofen. Dort durfte er  bei 150 °C etwa 40 Minuten backen und  Käse und Beeren sich vereinigen, aromatisch und auch farblich…. ein Träumchen in lila. (Mir kommt vor ich steh auf lila-blassblau ?!  dies ist bereits der 2. Beitrag hintereinander mit dieser sooo wunderbaren Farbe. )

Zum Abkühlen habe ich das Blech ins Freie gestellt, denn die Zeit wurde knapp. Kurz vor halb8 habe ich den Kuchen in Stücke geschnitten und kurz darauf ist E. auch schon  gekommen um mit mir gemeinsam die Kuchenstücke in Kuchenglocken zu verteilen. Gemeinsam ging es gleich zur Chorprobe. Nach der kurzen Probe und einem Geburtstagsständchen für E. und K. haben alle zugeschlagen. K. hat auch was Süsses beigetragen(Schokoladewürfel und Marmorkuchen)und E. hat noch selbstgebackene Pizzette mitgebracht, die richtig, richtig gut waren.  Gut, dass ich kein Nachtmahl hatte 😉

Zu meinen Kuchenschniten:  Unbedingt nachbacken! Das zarte Kokosaroma vereinigt mit der feinsäuerlich-süßen Schwarzbeer-Käse-Masse ist sooo was von gut!

Geht wirklich ruck-zuck-  das Zubereiten (das Essen auch 😉 )

Und während der Kuchen im Ofen vor sich hin backt und kann man ja andere Sachen machen. Wie z.B. ich es gemacht habe: Häkelspitzen stärken und bügeln, damit ich diese dann endlich auf die selbst genähte Trachtenbluse nähen kann. JA – ich habe es fast geschafft: am kommenden Dienstag ist der letzte Termin des 3-monatigen Trachtennähkurses in Burgstall. Und auch ich stehe vor der Fertigstellung meines „Edelweiß-Bairischen“. Mehr dazu ein anderes Mal.

Genieße den Frühlingstag…  und genieße so wie ich  den Duft von Apfelblüten

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