adabei: ein Törtchen oder zwei

Am Montag 17. März  hab ich ein paar Törtchen gezaubert, da ich Besuch von zwei netten jungen Mädels hatte. Sie arbeiten für eine bekannte Wochenzeitschrift hier in Südtirol und hatten von ihrem Chef den Auftrag erhalten mich zu befragen bezüglich meiner „Tortenkunst mit Blüten und Kräutern“. Erst seit ein Anfang März gibt es das Buch „Südtiroler Kräuterfrauen“ zu kaufen und wie bereits gepostet werde auch ich da porträtiert – als Expertin für Blumen-und Kräuterkuchen sozusagen.

Um zu den Törtchen zurück zu kommen: ich habe ein paar Törtchen mit grünem Biskuit, cremiger Füllung und süß-saurem Fruchtspiegel aus Kornelkirsche und Blutorange vorbereitet. Am Nachmittag habe ich die Törtchen mit Blüten und Kräutern verziert – in Anwesenheit der 2 hübschen Ultnerinnen, eine davon eine ambitionierte Fotografin, wollte ja Bilder von mir in Aktion.

Ausserdem habe ich ihnen auch gezeigt wie ich so einen grünen Teig fabriziere. Ich habe grüne Minigugls gebacken. Das Rezept dafür habe ich ihnen zur Verfügung gestellt und vielleicht wird es in der Zeitung auch vorgestellt – wer weiß.

Natürlich wurden die Törtchen und Gugls verkostet – das muss einfach so sein, denn vom bloßen Schönsein fällt frau oder mann ja „lei s’Zapfl ouer“ (das Zäpfchen am Gaumen herunter) und kann dann aber definitiv nicht sagen ob es wirklich auch so gut ist wie es ausschaut. Aussen hui – innen pfui, nein sowas geht gaaaaar nicht.

Die Törtchen haben geschmeckt. Fein säuerlich-fruchtig-süss – dazu noch das feine Aroma der Blüten (Veilchen, Gänseblümchen, Zierpfirsich) und der Kräuter (Melisse, Gartenschaumkraut). Also: aussen hui – innen hui-hui (so gehört sich das).

Auf die Frage ob ich nicht einen Törtchen-Laden aufmachen möchte – die würden wie ??? lauwarme Semmeln???  weggehen hab ich geantwortet: ja sicher, wenn nicht soooo viel Bürokratie zu schultern wäre und damit schon vorab einem die Lust auf Törtchen(machen) vergeht.

Zur Zeit mache ich die kleineren oder größeren Törtchen NUR für meine Familie, Freunde, Nachbarn, Gäste, liebe Bekannte und für den Kirchenchor von Vöran. Aber wer weiß was morgen kommt.

Übrigens: Den Rest vom Törtchenfest habe ich unter meinen Nachbarskindern und ihrer Mutter H. sowie an meine Tante zum Verkosten verteilt.

Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude! JA! (und hüftfreundlich dazu 😉 )

ein S O N N I G E S   Wochenende wünscht dir Alexia

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2 Gedanken zu “adabei: ein Törtchen oder zwei

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