Mein 1. Wildkräutersalat 2014

Hey Frühling, mit deinem Wind. Endlich hast du hier Einzug gehalten. Bei Temperaturen fast wie im Frühsommer ist es herrlich draußen zu garteln und nach zu schauen was bereits schon grünt oder blüht.

Im Tal drunten blühen schon die Marillen, Zwetschen, Magnolien, Forsythien ….. Auch die Knospen der Äpfelbäume schwellen an. Jetzt Mitte März – unglaublich. Wenn ich an letztes Jahr denke!!!

Ich will nicht jammern. Ich bin richtig rundum glücklich so. So ein frischer Frühlingswind frisst den Schnee richtig. Die Schneeglöckchen bimmeln dahin und die Löwenzähne recken ihre Rosettchen der Sonne entgegen. Und schwupps ins Körbchen damit – mit dem  jungen zarten Wildsalätchen. Aus dem Rest der Wurzel treiben eh bald neue Blättchen heraus.

So habe ich heute gegen Mittag im Garten eine Schüssel (eine kleine) voll von jungen Löwenzähnchen gesammelt – bei uns werden diese Pflänzchen „zigori“ genannt, obwohl sie gar nicht einmal zu den Zichoriengewächsen gehört. Dieser Name hat sich einfach so eingebürgert. Passt so.

Die Rosetten habe ich fleissig geputzt, gewaschen und mit Blutorangenfilets, -saft, wenig Salz und Rapsöl angerichtet. Als grüne Beilage zum Risotto con Radicchio und Kräuterseitlinge. Eine feine Sache so ein wild-grüner Salat. Hat keine zigtausend km hinter sich. In frischer Höhenluft gewachsen ohne viel Dünger oder Pestiziden. Ohne Verpackung zum Endverbraucher gelangt. Ja SO ein Salat hat meinen ökologischen Fussabdruck wieder ein klein wenig verbessert.

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