Nüsschen in Kleinformat

Darf ich vorstellen: das sind die Nüsschen, die Samen der hier heimischen Waldkiefer – Pinus sylvestris. Die Zapfen habe ich vor ein paar Wochen aus dem Wald mitgenommen. Da waren sie noch fast grün und alle Zapfenschuppen schmiegten sich eng aneinander an um die kleinen Früchtchen vor dem kalten Winter zu schützen. Ja und in der warmen Stube sind die Zapfen braun geworden. Sie sind „gereift“. Die Zapfenschuppen haben sich durch die Wärme auseinander getraut und tataaaa… auf dem „barcheten“ Tischläufer (eigentlich ein antikes Brottuch aus Leinen) habe ich die kleinen Nüsschen mit Flugapparat gefunden. Oh, ich war ganz erstaunt und überrascht und erfreut über den Samenfund. Und man könnte sie auch essen, wenn sie nur nicht sooo klein wären. So wie man die Pinoli essen kann. Die Pinoli (Pinienkerne)  stammen ja auch von Kiefern, sind aber wesentlich größer als die von den Waldkiefern und haben keinen Flugapparat, dafür eine sehr harte Schale. Ich habe selber welche vor Jahren in der Toscana gesammelt und mir dabei kohlschwarze Finger geholt.

Tja die Oachkatzln (Eichkätzchen) haben diese Nüsschen zum Fressen gern. Sind sie doch sehr fetthaltig und auch gesund.

Findet ihr die kleinen Waldkiefer-Nüsschen nicht auch putzig?

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