Wintersonn(en)tag mit allen Sinnen genießen

Oh heute ist ein Traumsonntag. Fast schon Kaiserhimmel, sprich kaum Wolken am Himmel zu sehen.

Aber bevor wir jetzt auf die Alm hochgehen muss ich euch noch schnell erzählen was ich heute gemacht habe, denn seit ich an einem Trachennähkurs teilnehme habe ich unter der Woche kaum mehr Zeit Brot zu backen. Und ich kaufe schon seit Jahren so gut wie kein Brot mehr. Abwechselnd backe ich  Hefebrot, meistens aus Dinkel, Kamut, Einkorn  oder mein reines Sauerteigbrot ohne Zusatz von Hefe oder anderen Triebmitteln. Und genau dieses habe ich heute gebacken. Den Teig habe ich bereits gestern abend geknetet und durfte über Nacht schön langsam gehen. Aus knapp 1 kg Mehl habe ich heute 24 Breatlen gebacken.

Und während sie im Ofen gar gebacken wurden habe ich das Mittagessen gekocht, auf meinem Holzherd, wie ich das immer in der kalten Jahreszeit mache: Das Gemüse und das Fleisch habe ich bereits gestern gegart, so war heute nur mehr wenig Arbeit.  Anbraten, erwärmen und anrichten.

Es gab eine halbe Mamma (nein nicht die Mutter, sondern das Artischockengemüse 😉 ), Gemüsefenchel und Kohlrabi, dazu im Gemüsefond zart rosa gegarte Kalbsspitzrose. Ein Edelteil, kein „Nebenprodukt“, welches ich geschenkt bekommen habe.

Ich sage euch, von der Artischocke angefangen bis zum Fleisch, alles war butterzart. Wie ich es oft gerne mag, habe  ich es nicht überwürzt. Das Gemüse habe ich dieses Mal mit wenig Parmesankäse „gesalzen und gewürzt“. Zum Fleisch gab es Dostkraut-Öl zum Dippen und ansonsten nur gesalzen.  PURER GESCHMACK. Als „Vorspeise“ einen Teller Radicchiosalat. Als Nachspeise eine Kaiser-Alexander-Birne (welch ein Duft!).

Jetzt ist mein Mägelchen voll Guatigkeiten und  mein Tiefkühler mit den Breatlen gefüllt.

Gleich geht’s zur Verdauungswanderung und Sonnentanken und später mit ein paar Mädels zum Theater… juhui…

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch.

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