Suppe vom Beinfleisch

Ich liebe Suppen!

Früher bei Mama gab es fast jeden Tag eine Suppe. Das gehörte einfach auf den Tisch. Mein Vater hat dann das Fleisch separat erhalten und pur mit einer Prise Salz gegessen. Dazu einen Teller flüssiges Gold mit Brot. Wir Kinder haben mehr das Flüssige gegessen samt Einlage: Nudeln, Tausendflocken, Griesnockerln u.a.

Eine gute Fleischsuppe gekocht ohne Würfel, Körnung, Konzentrat ist nicht schwer, deshalb verstehe ich nicht, wieso so viel Umsatz mit dem ganzen Industriezeug gemacht wird.

2 kg Beinfleisch (Rippenstück) oder Brustkern samt Knochen vom Rind mit kaltem Wasser, einem Stück Selleriewurzel, Selleriestange, Karotte, Zwiebel, wenn vorhanden Petersilienwurzel oder Wurzel von der wilden Möhre in einem großen Topf langsam erhitzen und bei kleiner bis mittlerer Hitze mindestens 2 Stunden leicht köcheln lassen.

Wenn das Fleisch weich ist aus der Suppe nehmen, auch das weiche Gemüse. Dieses entsorgen, da es den ganzen Geschmack der Flüssigkeit abgegeben hat. Das Fleisch vom Knochen lösen. Das Fett entfernen.

Die Suppe in der kalten Winterluft erkalten lassen. An der Oberfläche entsteht dann eine Fettschicht, die kann man sehr einfach abheben. Daraus mit ein paar Körner einen Knödel drehen und den Vögeln im Garten als Winterschmaus anbieten.

Die Suppe abseihen evtl. filtrieren, evtl. mit Hilfe von Eiweiß klären.

 

Wenn man eine Consommé haben möchte, gibt man zu der kalten Suppe

ein halbes Kilo Rindfaschiertes und lässt das ganze erhitzen bis es aufwallt. Dann ein paar Minuten ziehen lassen und abseihen. Das ergibt dann eine richtig gute Kraftsuppe.

Hab ich aber alles heute nicht gemacht, sondern:

Lauch  (Selleriewurzel, Karotten und anderes Gemüse geht auch) in Julienne geschnitten und in der Suppe  gegart.

Das klein geschnittene Fleisch dazu gegeben und in tiefe Teller gegossen. Mit Schnittlauchröllchen aus dem Gefrierschrank fein garniert. Geschmeckt hat sie die Suppe vom Beinfleisch

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