Schokoladig-grüner Traum

IMG_6339Heut möchte ich Euch mein Geheimrezept für meine, in der Familie und Freundeskreis bereits bekannten und sehr beliebten Minzpralinen verraten. Ein Rezept hab ich vor ein paar Jahren in der Brigitte-Zeitung gefunden. Mit einer reinweißen Füllung. Anfangs hab ich das Rezept fast 1:1 umgesetzt, aber ich war nicht ganz so zufrieden und wollte eine grüne Füllung  – aber natürlich – ohne Lebensmittelfarben! Also hab ich mir was einfallen lassen und herumprobiert und seit 2012 verschenke ich nun den allerliebsten Menschen in meiner Nähe nun Pralinen mit grüner Füllung: Minzpralinen – mit echter Pfefferminze drinnen. Ich muss mir da echt auf die Schulter klopfen. Denn diese Idee habe ich wirklich gut umgesetzt. Und E., meine „Patissier“-Nichte liebt sie! (das ist echt untertrieben, denn beim letzten Weihnachtsessen, hat sie sich alle unter den Nagel gerissen!)

Die Pralinen sind natürlich. Echt natürlich. Und nur kurze Zeit aufbewahrbar. Das heißt also nicht aufsparen, sondern genießen. Heute, morgen & übermorgen. Und nicht in 1 – 2 Wochen oder ein paar Monaten. Auch vor 8 Uhr geniessbar. Es muss nicht alles ewig haltbar sein. Wir sind es ja auch nicht. Gottseidank 😉

Minzpralinen mit grüner Füllung

Bitterschokolade 70 % (bio und fair-trade!)

Kakaobutter (bio und fair trade) ca. 1 % auf die Schokolademenge bezogen

Puderzucker (selber gemacht: aus weißem Zucker, Fruktose, Traubenzucker, Birkenzucker –  kann man selber entscheiden)

Pfefferminze getrocknet (am Besten die selber im Sommer geerntete)

Pfefferminzöl (bester Qualität und bio) (kann man auch weglassen!)

Wasser

Zucker mit getrockneten Pfefferminzblättern in der elektrischen Kaffemühle fein zu Puderzucker vermahlen und mit wenig Wasser und evtl. (1-3 Tropfen) Pfefferminzöl verrühren. Es darf nicht zu fest – und nicht zu flüssig sein. Das muss man selber herausfinden.

Inzwischen die Schokolade grob zerkleinern und mit der Kakaobutter im Wasserbad vorsichtig (nicht über 60 °C) verflüssigen, dabei immer wieder gut verrühren, leicht abkühlen lassen und dann noch einmal erwärmen.

Silikon-Pralinenformen  oder Backpapier auf ein großes Brett geben. Pralinenformen ausschokolieren (Boden und Aussenseiten) und die Form kurz vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, bzw. kleine Taler auf Backpapier aufmalen. In der kühlen Winterluft erhärten lassen. Die Zucker-Minze-Füllung in ein Gefriersackl geben. Zuknöpfen. Eine Spitze wegschneiden und die Pralinenhohlformen damit zu 2/3  füllen, bzw. auf den Talern in die Mitte einen kleineren Kreis aufspritzen.

Nun die Pralinen mit flüssiger Schokolade ausfüllen, vorsichtig klopfen, damit Luftbläschen entfleuchen können. Die Taler mit der Schokoladeabdecken. Die Pralinen nun aushärten lassen. Nach 1 Stunde, oder am nächsten Morgen aus der Form befreien, in Boxen oder in schönes durchsichtiges Sackl  geben, mit Schleife verzieren und verschenken. Unbedingt verkosten um sicher zu gehen, dass die Pralinen „organoleptisch“ in Ordnung sind. Vorsicht! Suchtgefährdend! Hüftgold! Deshalb schnell verpacken und verschenken. Viel viel besser als die englischen Täfelchen! Ehrlich!
Wieder mal ohne Mengenangaben.  Die Füllungsmenge hängt von der Menge der verwendeten Schokolade ab.

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