Beisserchen für Hundlinge

IMG_6255Einen Teil vom Beischl (Lunge und Herz) habe ich zu einem feinen Ragout verarbeitet und verschmaust. 2 Portionen eingefroren. Und den größten Teil habe ich für meinen (meistens) treuen und braven 4Beiner zu richtig guten leckeren Beißerchen verbacken.

Dabei habe ich die faschierte Masse (etwa 2 kg)  mit Haferflocken (oder Amaranth, Dinkelflocken – was grad vorrätig ist), Brennnesselfrüchten, wenig Olivenöl,  Petersilie aus der Tiefkühltruhe (im Sommer frisch, und da geht auch frische Minze – für den frischen Atem) vermischt.

Die Zutaten habe ich „all’occhio“ – also nach Augenmass, zugemischt, deshalb keine Mengenangaben.

Alles gut verknetet und zu runden oder länglichen Beisserchen geformt und auf’s Backblech mit wenig Abstand gegeben. Im Ofen etwa 20 Minuten bei 150 °C gebacken und dann nachgedörrt bis sie richtig krachen. Die Farbe wird sehr dunkel – aber schecken tun sie. Ich habe davon gekostet – mit etwas Salz. Das ginge in Hungerszeiten, oder auf Wanderungen gut. Eiweißreich. Wieso nicht?! Sind ja alles gute Sachen drinnen. Die Indianer haben sowas auch gemacht, die haben das Pemmikan hergestellt. Dabei haben sie auch Früchte in die Masse eingearbeitet.

Was glaubt ihr, hat sich mein 4Beiner zu Weihnachten über die Beisserchen gefreut? So eine blöde Frage! Und wie! Und die 4beinigen Hundefreunde Max und Rudi, haben auch ein paar abbekommen. Die haben die wirklich zum Fressen gern! Ich bin da echt beliebt bei denen 😉 – die folgen mir fast aufs Wort… diese korrupten Hundlinge! lach….

Das wird der neue Verkaufsschlager – yeah! Jetzt noch einen passenden Namen finden, Firma gründen und auf gehts!

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