Der letzte macht die Tür zu….

heute wird die letzte Tür des Jahres 2013 zugemacht. Und morgen öffnen wir die erste des neuen 2014er Jahres.

Mir scheint, als ob es erst vor ein paar Tagen war, als ich mit J. in der Silvesternacht ganz alleine zwischen Wiesenwegen gerodelt bin. Sternenklar war es und das Mondlicht schimmerte silbern. Traumhaft. Auf einer Bank gemeinsam heißen Tee getrunken und die Ruhe und Fast-Dunkelheit genossen. Und heute… heute ist dieses Jahr 2013 schon wieder fast vorbei. Noch wenige Stunden – vorbei.

Was hat dieses 2013 gebracht? genommen? geschenkt?

Es war ein Jahr von Hochs und Tiefs. Voller Erkenntnisse. Müdigkeit. Kraft-Tanken. Insich-Gehen. AusSich-Gehen. DurcheinanderJahr.

Mit vielen positiven Geschehnissen und und auch negativen, die ich aber auch wiederum positiv sehe. Denn auch die negativen braucht es. Ja, ich bin ein positiv gepolter Mensch…

Menschlich wurde ich auch enttäuscht – aber wenn ich genau hinschaue – und nachdenke – waren es es keine echten Enttäuschungen. Ich hatte schon beim ersten Blick den richtigen „Riecher“ – wollte es nicht wahrhaben und dann… zack – hab ich eins auf die Rübe bekommen. Recht so! So lernt man. Schon von Anbeginn unseres Daseins an.

Loslassen von diesen Menschen – das ist wichtig für einen selber, damit man sich selbst treu bleiben und grad stehen kann.

Ich habe gelernt in Ruhe und Gelassenheit beobachten zu können – nicht in der freien Natur – das konnte ich schon vorher ;-). Ich meine Geschehnisse – das Tun menschlicher Wesen – anzunehmen ohne einzugreifen. Es soll geschehen, was geschehen soll.

Ich habe neue Menschen kennen gelernt. Und mit diesen, neue Erfahrungen gesammelt. Mich ausgetauscht. Neue Wege beschritten. Neues gewagt.

Freundschaften vertieft. Schön!

Selbstzweifel und Genugsein. Jeder hat mal Selbstzweifel. Ich auch – nicht selten. Hab ich genug gemacht. Hab ich es gut genug gemacht. War es nicht doch zu wenig. Aber 2013 hab ich erkannt, dass es diese Selbstzweifel braucht. Man schaut genau hin – hinein in sich selber – und dann kommt vielleicht die Erkenntnis (wie das Licht am Ende des Tunnels): es ist gut so, wie es ist. Weniger ist manchmal mehr. Es ist genug so. Es klingt ein wenig wirr-warr. Aber ich kann das nicht anders ausdrücken – so habe ich es gefühlt und im Nachhinein auch nachgefühlt. Und es wird heller. Das war und ist wirklich ein gutes Gefühl.

2013 – pfiati…. und danke. Und danke an Euch für Euer Dabeisein und Mitlesen und Euer Interesse und den Gedankenaustausch.

Hey! Der letzte macht die Tür zu. Sonst zieht’s!

 

2014 – griassti – i freu mi auf schöne – spannende – langweilige – ruhige – aufregende – neue – alte – traurige Stunden mit dir. Was wird kommen – was wird gehen? In 365 Tagen bin ich – sind wir schlauer –  dümmer? Wir werden sehen. Auf alle Fälle älter… 😉

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Der letzte macht die Tür zu….

  1. So, die Tür ist zu…, manchem werden wir wieder öffnen, manches schleicht herein… danke für den schönen Rückblick und die weisen
    Worte…. möge alles was du dir vornimmst gelingen…
    immer wieder ein Vergnügen
    deine
    Christa

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