Weihnachtliches Gewürz-Früchtebrot

Schon seit ein paar Jahren backe ich zu Weihnachten ein besonderes Brot, so wie es hier in den Alpenländern Tradition ist, wenn Backtag ist und zu den letzten Teigresten noch Kloazen, Nussn, andere vorhandene getrocknete Früchte und ein paar Gewürze wie z.B. Zimt dazu zu kneten und im Ofen dann zu einem richtig feinen „süssen“ Brot zu verbacken.

Die Zelten sind sehr gehaltvoller, da wird zwar mehr oder weniger (je nach Hof, Dorf, Tal, Region) auch Brotteig dazu getan, aber die trockenen Früchte (viele Feigen, Rosinen, Orangeat usw.) überwiegen da wirklich. Und diese werden mindestens 4 Wochen vor Weihnachten gebacken, damit alles so richtig durchziehen kann.

Aber ich bevorzuge das schlichtere Rezept, mit mehr Brotteig  – meinem Sauerteig. Dazu passt dann eine einfache gute Butter – nicht mehr und nicht weniger.

Abwiegen tu ich bei diesem Rezept eigentlich nichts. Ich mach mein übliches Sauerteigbrot und knete dann das etwas kleiner geschnitten selbst getrocknete Obst (Zwetschgen, Birnen(leider keine Kloazn – die hab ich nicht), Äpfel, Kaki, Vogelbeeren, wenn vorhanden auch Granten oder Marillen, selbst gesammelte (oder vom Tata geschenkte) und grob gehackte Walnüsse, etwas Ceylon-Zimt, gemahlene Gewürznelken und Mark von Vanillestange(n) unter den Teig.

Mache daraus etwas kleinere länglichere Laibe und nach der üblichen Ruhe- und Aufgehzeit backe ich diese im Ofen bei 220 °C.

Man könnte die noch heißen Laibchen mit Honigwasser bepinseln, aber ich bevorzuge nur ein wenig Wasser. Die Oberfläche glänzt dann auch ein wenig.

Und dieses weihnachtliche Brot war dann die letzte Beigabe für den Christtag, den meine mir nahe-stehenden Menschen von mir noch erhalten haben.

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