Räucherwerk

RäuchernBei meinem Vortrag am Samstag, 5. Oktober in der öffentlichen Bibliothek in Vöran mit dem Thema: „Räuchern vertreibt dicke Luft“ waren die Frauen und der einzige Bua sehr interessiert einen Kurs zu besuchen um selber Räuchermischungen herzustellen.

Das Thema Räuchern ist ja in den letzten 2 Jahren ziemlich aktuell geworden. Vorher machten das auch schon einige, aber es wurde nicht so öffentlich darüber geredet.

Und wenn man das Thema Räuchern anspricht, denken viele (Männer) an geräucherten Speck, Würste, Fisch, sogar ans Grillen (smoker).

Dabei meine ich gar nicht Räuchern um Nahrung haltbar zu machen. Sondern eben Räuchern, wie Rauch machen, Duft oder „Gestank“ erzeugen, Rauchzeichen machen…von Räucherstäbchen angefangen bis zu richtig aufwändigen Räucherritualen im Freien. Zum Beispiel das Tanzen um ein Feuer, wo man auf heißen Steinen Hölzer, Kräuter, Blüten legt um  ihren „Düften“  zu erriechen.

Ich räuchere auch schon so ziemlich lange. Vor 25 Jahren habe ich meine Familie mit Räucherstäbchen geplagt… lach… aber das hat sich im Laufe der Jahre langsam geändert und sich in etwas anderes entwickelt.

Es gibt so viele Räucherwerke von allen Herren und Damen Ländern. Und einige sind richtig richtig gut gemischt. Mmmh Myrrhe und Weihrauch aus den arabischen Ländern werden darin oft mit gemischt. Und richtig angewandt ist es richtig wohlfein. Durch die Nase  – in den Geist.

Durch meine Ausbildung zur Kräuterpädagogin habe ich mich dann näher mit heimischen Pflanzen und ihre vielfältige Verwendung befasst. Habe vieles gelesen und seit dem mische ich mir die meisten Räucherwerke selber zusammen. Bevorzugt verwende ich Blüten, Kräuter, Hölzer, Harze aus dem eigenen Garten, aus dem nahen Wald oder auf Spaziergängen in anderen Gegenden. Immer darauf bedacht den Pflanzen – der Natur nicht zu schaden – das ist fair-life. (es gibt ja  auch fair trade). Fair zu der Pflanzenwelt zu sein, finde ich gehört zum wichtigen Bestandteil auch unseres Lebens.

Im November werde ich den 2. Vortrag über Räuchern mit heimischen Pflanzen machen. Und ich plane einen Kurs für November/ Dezember wie man-frau selber eine Kräutermischung zusammenstellen kann. Wobei es dann noch mehr Informationen über Pflanzen und Methoden des Räucherns, über Räucherrituale und Geschichten gibt.

Ein Rezept wie man eine Kräutermischung erstellt gibt es im Grunde ja nicht. Intuition ist hier wichtig und Offenheit. Damit meine ich mit allen Sinnen die Pflanze erfassen (sehen, fühlen, hören ?, tasten, riechen). Ane einem Tag passt z.B. die Kamille, eine Woche später  dann wieder nicht so sehr…. und jeder soll SEINE EIGENE Mischung selber zusammenstellen.

Ich freu mich auf alle Fälle auf das Zusammentreffen und den gemeinsamen Austausch.

 

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6 Gedanken zu “Räucherwerk

  1. Schreib mir einfach früh genug vor Deinem nächsten Urlaub und ich gebe Dir Bescheid. Es würde mich freuen, wenn es dir ausgehen würde. Woher kommst Du, wenn ich fragen darf?

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  2. Hallo meine Liebe..
    Habe auch mal wieder mein Haus ein wenig „durchgelüftet“, hat den Regenmief vertrieben… grins…
    toller Beitrag… immer wieder ein Vergnügen…
    Christa

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