ackern für den neuen (Roggen)Acker

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Meine heuer im Sommer geerntetenen 700 g Roggenkörner – also mein Saatgut –  brauchte bald Boden unter und über sich damit es noch heuer im Herbst aufgehen und wachsen kann um dann gut zu überwintern. Der beste Zeitpunkt soll bei zunehmendem Mond im September sein… also in dieser Woche.

Meine 2 Gärten sind dafür eindeutig zu klein, da ich dann nächstes Jahr für mein Gemüse keinen Platz mehr hätte – also was tun? Ich hab ja genug Grün vor dem Haus zum Mähen und Heu brauch ich ja eigentlich nicht so viel, ich hab schon überlegt ein Kräuterbeet anzulegen. Wieso aber nicht statt eines Blumen- oder Kräuterbeetes ein Roggen“beet“ anlegen?  Eben!  Ich war in den letzten Tagen also am Ackern: Ärmel hochgekrempelt, Wasen (Grassoden) entfernt und danach mit der Grabegabel den Boden gut gelockert. Und das immer abends zwischen 6 und 8 bevor es dunkel geworden ist. Und vorgestern bin ich damit fertig geworden. 8 m² müssten es sein – das reicht für heuer.

Viel Arbeit war es schon – dafür brauch ich nächstes Jahr weniger mähen, denn so ein Getreide“beet“ macht wenig Arbeit, wenn es einmal angelegt ist und bei der Ernte halt… aber es bereitet da umso mehr Freude und Stolz.  Alles hat sein Gutes!

Gestern habe ich nun Komposterde und wenig Dünger in mein Ackerle eingearbeitet und dann die Körner in Reihen gesät und mit Erde zugedeckt   und nun dürfen die Roggensamen aufgehen und wachsen. Ich werde Euch am Laufenden halten.

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Hab ich bereits erwähnt, dass ich steinreich bin! Jaaa wahrlich das bin ich: 4 Schubgratten voll habe ich wieder gehoben. Große und kleine.

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2 Gedanken zu “ackern für den neuen (Roggen)Acker

  1. Im Herbst die Alexia den Roggen aussäht..
    sie hält die Gabel früh morgends bis spät
    sie ackert und buckelt, und egget und sät
    und rumpelt dann später die Steine noch weg…

    oder war das doch „Im Märzen der Bauer“ ????

    Lg Christa

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    • 🙂 herzallerliabscht gedichtet

      du tief-hochbeetbäuerin – das Anlegen deiner Beete war auch net unbedingt Leichtarbeit.
      Aber wenn frau ein Ziel vor Augen hat, geht das Buckeln schon sehr viel leichter.

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