Feines Gartengemüse-Ragout

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Eigenes Gemüse ist schon was Gutes. Nicht nur für uns Zweibeiner. Auch die lieben (urrrgh) Gartenmitbewohner(innen) mögen das nicht gespritzte, natürlich gedüngte junge Gemüse. Da muss ich mich dann immer beeilen, dass ich auch noch was abbekomme.

Die grünen Buschböhnchen und die (Trocken)-Bohnen an der Stange können in Ruhe wachsen bis ich mich ihnen widmen kann, aber vom Kohlrabi – herrjemine – hab ich dieses Jahr bis jetzt keinen einzigen abbekommen. Zuerst die Kälte, dann die Nässe… kaum sind sie zu einer erntbaren Größe herangewachsen und mit freudestrahlendem Gesicht will ich schon nach ihnen greifen – gehen die Mundwinkel auch schon wieder nach unten: durchlöchert wie ein Käse! Ist das eine neue Sorte? Obwohl genauer betrachtet sind die Kohlrabe fast schon kleine Kunstwerke. Also nix mit rohem oder im eigenen Saft gedünstetem Kohlrabigemüse…  dafür hab ich einen 2,3 kg schweren Zucchini geholt und ein paar kleinere dazu, Erbsen, Karotten, Knoblauch, Karotten, Fenchel und sogar die ersten Tomaten gelbe und rote.

Ich bin zufrieden, trotz des Kohlrabis… und der anderen Kohlgewächse – da muss ich nächstes Jahr wirklich schneckenabschreckende Pflanzen drumherum setzen bwz.  Netze herum spannen (obwohl das sooo schiach (hässlich) ausschaut und ich die Schmetterlinge, die weißen auch so gerne anschaue im Garten. Aber  die Raupen sind halt zu gefrässig!)

Die Erbsen hab ich eingefroren. Und einen Teil der Ernte habe ich zu einem feinen GemüseRagout verkocht:

2 Karotten, 1 Fenchel, 1 Zwiebel, 2 kleine Zucchini, 1 kleiner Knoblauch und 1 kleinen Jalapeno-Peperoncino habe ich im kleinen feinen Tupperware-Kleinschneide-Chef-Gerät würfelig gehäckselt und in wenig Olivenöl angedünstet, die 4 Tomaten hab ich ebenso in diesem Maschinchen püriert und zum Gemüseragout gegeben. Alles gedünstet – so dass es noch ein wenig Biss hatte, gesalzen mit Basilikumstreifen angereichert und vom Herd genommen.

Kurz in den Kühlschrank geschaut, einen Rest vom Ziegenfrischkäse geholt und grob zerpflückt in unter das noch heiße Ragout gezogen.

Am Samstag gab es Spaghetti al Ragout, am Sonntag eine Art Pizza mit dieser feinen Soße mit 1/3 Mozzarellakugel und am Montag Teigtaschen.

Beim nächsten Ragout kochen, muss ich mehr machen und das dann in Gläsern einwecken oder einfrieren. Es war zuuu gut um nicht mehr nachgekocht bzw. gegessen zu werden.

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