1-2-3 Pizza mit Sommergeschmack

Pizzateig selber machen ist nicht schwer und schnell zu machen. Was Zeit braucht ist die Gehzeit, denn die Hefepilze müssen arbeiten, damit der Teig was wird. Ich bevorzuge es den Teig abends zu machen und ihn dann  im Kühlschrank bis zum nächsten Tag (Mittag) gehen zu lassen… Das ist aber eine andere Geschichte.
Heute hatte ich keine Lust zu Warten, so habe ich einen anderen Teig gemacht – ganz ohne Hefe…. ratet mal welchen??? Ja genau, den Teig für die Melanzanetaschen oder die körnigen Ecken, die ich euch in den letzten Wochen vorgestellt habe. Also flugs Ricotta, Eier, Mehl, Salz verknetet und ein paar „Touren“ gemacht in Folie gewickelt und dann ab zum Rasten in den Kühlschrank gelegt.
Derweil habe ich mich dem Belag gewidmet:
2 große sonnengereifte Tomaten (leider noch gekauft – die eigenen sind noch klein und grün – aber das wird schon noch)
Basilikum (selbst gesäht)
Mozzarella (gekauft – ich hab noch keine Kuh 😉 )
Freiluftzucchini (die eigenen – yeah)
Kräutersalz (das eigene)
Olivenöl (gekauft – bio)
Also: Tomaten geschält, entkernt und gewürfelt. Basilikum in feine Streifen geschnitten. Beides in einer Schüssel vermengt mit wenig Salz und 1 EL Olivenöl.
Zucchini gewaschen in Scheiben  und diese dann schräg zu Streifen geschnitten. Mozzarella fein gewürfelt
Teig aus dem Kühlschrank genommen. 1/3 auf mehlierter Arbeitsfläche dünn ausgewalgt (ich liebe den Nudelwalger von Eduard – immer noch) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech vorsichtig gelegt, ohne dass die dünne Teigplatte reißt.  Ofen auf 230 °C Ober-Unterhitze eingestellt. Den Teigrand gerändelt – wie es die Kärntnerinnen mit ihren Nudeln machen (ich kann das noch nicht so gut).
Die Tomaten-Basilikum, Zucchini und die Mozzarella darauf gleichmässig verteilt. Mit Kräutersalz gewürzt und in den heißen Ofen geschoben.

Nach 20 Minuten nachschauen, ob die Nicht-Pizza gar ist. Nein – war sie nicht, also noch mal 8 Minuten drinnen gelassen und dann aus dem Ofen befreit. Sofort samt Papier auf ein Arbeitsbrett gezogen und leicht abkühlen lassen.
Tja was soll ich sagen: das Teil hat geschmeckt. Nördlich der Alpen machen sie so was ähnliches: Flammkuchen. Da gibt es dann wenig Sauerrahm, Speck, Zwiebelringe drauf. Werde ich bald mal probieren… wenn ich Besuch bekomme (in 2 Tagen….) Und das Dessert hab ich auch noch heute gemacht… was Grünes 😉 Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn Überraschung muss sein.
Lasst es Euch schmecken und genießt den Sommertag.

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