Sandkuchen mit Waldaroma

Aroma, das ist eigentlich ein gutes Wort. Man kann es erschmecken oder erriechen. Es gibt so viele Aromen. Wir Menschen sind im Vergleich zu den Tieren ja arm dran – aromatechnisch gesehen. Und trotzdem sind es noch sooo viele, oder? Es fällt einem selber erst auf, wenn man erkältet ist und alles schmeckt/ riecht gleich bzw. gar nicht. Wie fad wäre so ein aromaloses Leben!

Leider verknüpfen wir heute  durch die massenhafte Verwendung dieses schönen Wortes auf Lebensmitteletiketten, das Wörtchen Aroma mit: künstlich, industriemässig, bäh.

Ich habe kürzlich auf einem französischem Blog eine tolle Idee gefunden, die eigentlich alt ist: Fichtenspitzenmehl.

Das habe ich jetzt mal ausprobiert, mit den jungen Fichtenspitzen. Es hat wunderbar geklappt und ich habe kürzlich einen Kuchen damit gemacht.

Sandkuchen mit Waldaroma

250 g Butter weich

250 g Zucker

125 g Bio-Dinkelmehl

125 g Bio-Maisstärke

4 ganze Eier + 2 Eigelbe

5 EL Fichtenspitzenmehl

abgeriebene Schale + Saft 1 Bio-Zitrone

1 TL Vanilleextrakt (Vanille+Vodka – selber gemacht)

1/2 Pack Backpulver

1 Prise Salz

Butter + Mehl für die Backform(en)

Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen.

Weiche Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührer schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren, danach die Eigelbe, Vanilleextrakt, Zitronenschale und -saft.

Mehl, Maissstärke, Backpulver und Fichtenspitzenmehl miteinander vermischen und unter die Buttermasse unterheben.

In eine ausgebutterte und mehlierte Kastenform geben und bei 180 °C Ober-Unterhitze ca. 50 Minuten backen.

Ich habe die Sandmasse in 8 kleine Silikon-Gugelhupfformen gefüllt, welche ich auch ausgebuttert und mehliert habe. Die Backzeit verringert sich so natürlich. Ich habe sie 30 Minuten gebacken und die Stäbchenprobe gemacht.

Nach dem Auskühlen habe ich die Kuchen mit wenig Zitronen-Puderzuckerguß beträufelt und mit hellgrünen frischen Fichtennadeln dekoriert.

Der Kuchen hatte eine leicht grüne Farbe und schmeckte zart nach Fichte und Wald.  (Bilder werden nachgereicht)

Tipp: ohne Zuckerguß lässt sich der Kuchen prima einfrieren.

 

 

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2 Gedanken zu “Sandkuchen mit Waldaroma

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