3. UnKräuterMarktl Schenna

Mein Schaukoch-Plätzchen

Mein Schaukoch-Plätzchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 3. UnkräuterMarktl in Schenna, iniziert von Priska Weger, ist Geschichte.

Im Vergleich zu vergangenen Jahren wurden wir mit schönstem Wetter verwöhnt. Die Sonne hat so richtig aufgeheizt. Am Abend waren es immer noch 24 °C – im Tal herunten.

Genug vom Wetter – zurück zum Marktl: es sind wieder viele interessierte Menschen aus Nah und Ferne zu uns gekommen und haben gefragt, gestaunt, genossen, gekauft, geratscht, gelacht – das Eine oder Andere dazu gelernt über die Wilden – die UnKräuter – die eigentlich gar nicht so „Un“ sind – sondern im Gegenteil sehr IN.

Ach so einige Gartenbesitzer haben sich gewundert, dass die vermeintlichen lästigen, jedes Jahr unerbittlichen wachsenden Spontanpflanzen (Pflanzen, Kräuter, die ohne unser Zutun in Kulturflächen wachsen) eigentlich SCHÄTZE sind.  Und es freut mich und meine Kolleginnen und der Kollege ungemein, wenn wir diese Menschen für die lieben Unkräuter begeistern können diese nicht mit allerlei Wässerchen und Gerätschaften zu bekämpfen, sondern sie wie die  Kulturpflanzen betrachten und nutzen. Im Unterschied jedoch zu den zahmen, verhätschelten Pflänzchen, müssen wir, ausser dem Ernten bei den Wilden so gut wie nichts tun: nicht düngen, nicht spritzen, nicht jäten. Hin und wieder vielleicht in die richtigen Bahnen lenken und genug ernten, damit sie nicht allzu sehr wuchern und die anderen – die zahmen Pflanzenkolleginnen – nicht allzu sehr in Bedrängnis bringen.

Es gab da mal so ein paar Bücher: der Garten für Faule…. oder Lacy Gardening….  tja… wenn wir in unseren Gärten die zahmen und die wilden Pflanzen wachsen lassen und zu nutzen lernen, haben wir viel weniger Arbeit – und mehr Zeit zu genießen.

Ich bin wieder abgeschweift:  wir haben gestern den Besuchern auch folgendes geboten:

um 11.00 Uhr Schaukochen mit mir. Ich durfte zeigen wie man einen grünen Hefeteig (Germteig) macht. Und anschließen habe ich diesen zu kleinen Krapfen, „Niggilan“ verarbeitet und frisch herausgebacken. Die Interessierten – davon gab es viele – durften dann natürlich auch kosten und das Rezept abschreiben und Fragen stellen.

um 14.00 Uhr hat Christine Schrott Lageder den Besuchern gezeigt wie man mit Wildpflanzen Servietten bedrucken kann. Sie sind wunderschön geworden!

und um 15.00 Uhr war dann Salbenrühren mit Priska Weger angesagt. Hui war da eine Menschentraube vor dem Tisch. Alle wollten mitschauen, mithören, lernen.

Tja, was soll ich noch schreiben – es war wieder ein erfolgreicher Tag. Und alle fleissigen Helfer gingen zufrieden und müde nach Hause.  Vielleicht sehen wir uns ja beim 4. UnKräuterMarktl 2014 ?

Das Rezept für die „Niggilan“ folgt in den nächsten Tagen – versprochen!

Advertisements