Brennnessel-Schmausereien

Nur gut, dass die meisten Leute die Brennnesseln meiden, sonst würde es ihr ergehen wie dem armen Bärlauch! Ruck zuck abgepflückt.

Tja am Samstag sind Magdalena und ich mit unsern 4-Pfotern auf Brennnessel-Tour gegangen. Wir haben die saftigen Brennnessel-Spitzen gepflückt: sie für ihren Freund und ich für mich.

Gestern hab ich dann einiges aus den 8 Händen Brennnesselspitzen gezaubert: Spatzlen, besser bekannt als „Spätzle“ und ein Dinkel-Brennnessel-Brot.

Brennnesseln waschen und mit ca. 200 ml Wasser fein mixen. Diese Flüssigkeit halbieren und je einen Teil pro Rezept verwenden. Für die Spatzlen hab ich keine Waage gebraucht, das mach ich frei-Hand.

Und beim Brot habe ich 1 kg Dinkel-Mehl (1150), 10 g frische Hefe, 20 g Salz, 20 g Butter, verwendet dazu den Brennnessel-Brei abgewogen mit soviel Wasser dazugegeben, dass man auf insgesamt 750 g kommt.

Mehl in eine Schüssel geben, Hefe in das Mehl reiben, mit der Butter genauso verfahren, Salz und Brennnessel-Wasser dazugeben und alles grob verrühren. Auf die Arbeitsplatte kippen und mit den Händen zu einem elastischen Teig verarbeiten. Mit ein wenig Mehl zu einer Kugel drehen. Zurück in die Schüssel geben und gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat (geht auch im Kühlschrank über Nacht). Brötchen formen mit Sesam, Kürbiskernen o.a. verzieren, noch mal gehen lassen und bei 200 ° C im vorgeheizten Backofen hellbraun backen ca. 10-15 Minuten(Klopfprobe machen).

Gestern habe ich mich für ein Kastenbrot entschieden: Form ausbuttern, mehlieren, Teig  dritteln zu drei Rollen formen und jeweils in 1 Form geben. Mit Sesam o.ä. zieren, gehen lassen und bei 220° C  ca. 30 Minuten backen. Klopfprobe machen. Aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Fortsetzung folgt…. auf jeden Fall mmmmjamm

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